06.02.2013 16:47
Bewerten
 (1)

OECD sagt Großbritannien weiter schwache Erholung voraus

    LONDON (dpa-AFX) - Die Aussichten für die gebeutelte britische Wirtschaft bleiben nach einem Bericht der OECD vorerst schwach und dürften sich erst auf längere Sicht etwas entspannen. Für das Jahr 2013 sagt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ein Wachstum von 0,9 Prozent voraus, wie es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht heißt. 2014 sollen es 1,6 Prozent sein.

 

    Die OECD forderte die britische Regierung auf, mehr zu tun, um das Wachstum anzukurbeln. So brauche man mehr Investitionen in die Infrastruktur, unterstützt von privater Finanzierung. Bei den öffentlichen Ausgaben müssten die Prioritäten neu gesetzt werden. Der Sparkurs der Regierung müsse bleiben. Sollte ein Wachstum in den kommenden Monaten ausbleiben, solle die Regierung "die Flexibilität des haushaltspolitischen Rahmens" voll ausnutzen.

 

    Zustimmung gab es zum Vorhaben, Banken dazu zu verpflichten, risikoreiche Geschäfte abzuschirmen und von Spareinlagen der Privatkunden zu trennen. Die Steuerzahler und die heimische Wirtschaft müssten vor "Fehlern im Finanzsektor" geschützt werden. Die Experten wiederholten ihre Warnung, dass die Arbeitslosigkeit im Königreich weiter steigen könne, wenn die Auswirkungen der Krise der Eurozone auch in Großbritannien zu spüren bleiben.

 

    Die britische Wirtschaft stagniert seit Jahren. Im letzten Quartal 2012 fiel das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Die Staatsverschuldung liegt nach Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF) bei mehr als 88 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Ratingagenturen drohen Großbritannien inzwischen mit dem Verlust der Bestnote "AAA"./gür/DP/hbr

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht tief im Minus ins Wochenende -- Dow Jones leicht im Plus -- BASF-Aktie fällt trotz höherem Quartalsergebnis -- Rocket Internet, NVIDIA, Nordex im Fokus

Griechischer Zentralbankchef Stournaras dringt auf Einigung mit Gläubigern. VW-Führungsspitze verdient künftig weniger. Risse in Triebwerken des Bundeswehr-Pannenfliegers A400M. Kongress-Rede Trumps birgt Sprengkraft für die Börsen. ProSiebenSat.1-Aktien fallen - Analyst will klarere Digitalstrategie. Bitcoin erreicht neues Rekordhoch. Warum die Deutschen einfach keine Lust auf Aktien haben. RBS verliert seit 2008 rund 58 Milliarden Pfund.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Nordex AGA0D655
BASFBASF11
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
Allianz840400
E.ON SEENAG99
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
NVIDIA Corp.918422