Obamas Etat: Mehr Steuern für Reiche
Allerdings wird die Lücke dann erstmals seit 2008 unter der Marke von einer Billion Dollar liegen, berichtete die "New York Times". Für das endende Fiskaljahr rechnet das Weiße Haus noch mit einem Defizit von gut 1,3 Billionen Dollar. Obama will seinen Haushaltsentwurf offiziell an diesem Montag vorstellen.
Der Plan sieht nach Informationen der "Washington Post" Kürzungen bei staatlichen Gesundheitsprogrammen und bei den Militärausgaben vor. Unternehmen, Hedgefonds-Manager und Reiche müssten allerdings mit neuen Steuern in Höhe von zusammen 1,5 Billionen Dollar rechnen. Über zehn Jahre sollen durch eine Finanzkrisen-Gebühr, die die größten Finanzinstitutionen treffen soll, 61 Milliarden Dollar zusammenkommen.
Über mehrere Jahre sollen beinahe 500 Milliarden Dollar in Verkehrs- und Infrastrukturprojekte fließen. Obama beantragt darüber hinaus in seinem Etat zur Stützung des gebeutelten Arbeitsmarktes 350 Milliarden Dollar für kurzfristige Maßnahmen. Mit weiteren 60 Milliarden Dollar sollen Schulen renoviert und zusätzliche Lehrer, Polizisten und Feuerwehrleute angestellt werden./fb/DP/zb


