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Moskau 22.06.2012 (www.emfis.com) Der russische Rohstoffkonzern Rosneft will zunehmend den Bedarf an Öl aus großen Vorhaben decken.
Wie der Vorsitzende des Unternehmens, Igor Setchin, mitteilte, beabsichtige die Firma, den Anteil der Ölproduktion aus großen Lagerstätten deutlich zu erhöhen. Die langfristige Planung erwarte bis ins Jahr 2030 eine Abdeckung von etwa 40 % aus Großprojekten. Die Ausbeutung der Vorkommen im Schelf der Arktis spiele dabei eine besondere Rolle. Auch die Produktion schwer zugänglichen Öls mit jährlich etwa fünfzehn Millionen Tonnen des Rohstoffs soll dabei in der Zukunft unterstützend wirken.
Grundsätzlich weniger Reserven der Ölunternehmen
Wie weiter mitgeteilt wurde in dem Zusammenhang, sei die Höhe der Resourcen an Öl weltweit bei den produzierenden Unternehmen rückläufig. Es werde mehr ausgebeutet als neu entdeckt. Auch Rosneft habe sich erschöpfende Vorkommen.