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10.02.2012 18:04

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Ölpreise deutlich im Minus - Griechenland-Krise belastet


    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben zum Wochenausklang einen Teil ihrer kräftigen Gewinne seit Wochenbeginn abgegeben. Händler nannten die schwachen Aktienmärkte und die allgemeine Verunsicherung wegen der Griechenland-Krise als Belastungsfaktoren für riskantere Anlageklassen wie Rohöl. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März sank bis zum Freitagabend auf 117,22 US-Dollar. Das waren 1,37 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank um 1,49 Dollar auf 98,35 Dollar. Zeitweise hatten die Ölpreise noch schwächer tendiert.

 

    An den Finanzmärkten sorgte die Angst vor einer Eskalation im hochverschuldeten Griechenland für spürbare Belastung. Dort steht die Regierung mit dem Rücken zur Wand: Harte Einsparungen und ein Ultimatum der öffentlichen Geldgeber ließen die Regierung des parteilosen Ministerpräsidenten Lucas Papademos bröckeln. Auf den Straßen formierte sich breiter Protest. Riskantere Anlagen wie Aktien und Öl wurden ebenso wie der Euro belastet. Der im Gegenzug stärkere Dollar sorgte für zusätzlichen Druck auf die Ölpreise.

 

    Der Preis für Rohöl der Opec ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 116,27 US-Dollar. Das waren 1,09 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/he

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