10.01.2013 19:50
Bewerten
 (0)

Ölpreise erreichen neues Drei-Monatshoch

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag nach Hinweisen auf eine Entspannung in der Euro-Schuldenkrise und überraschend guten Konjunkturdaten aus China gestiegen. Die Preise erreichten zeitweise den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten, konnten ihre starken Gewinne aus dem Mittagshandel aber nicht ganz halten.

 

    Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung kostete im späten Nachmittagshandel 112,42 US-Dollar. Das waren 66 Cent mehr als am Mittwoch. Zuvor erreichte der Brent-Preis bei 113,29 Dollar zeitweise den höchsten Stand seit Mitte Oktober. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 97 Cent auf 94,07 Dollar. Der US-Ölpreis erreichte zuvor bei 94,70 Dollar den höchsten Stand seit Ende September.

 

    Am Nachmittag sorgte die Europäische Zentralbank (EZB) für eine stärkere Risikobereitschaft der Anleger und stützte damit auch die Ölpreise. Ökonomen und die Finanzmärkte interpretierten die jüngsten Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi als klaren Hinweis, dass die EZB eine Trendwende in der Eurokrise sieht. Die Notenbank werde die Zinsen in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr antasten, um die Konjunktur stärker in Schwung zu bringen.

 

    Für einen deutlichen Preisschub beim Öl sorgten zuvor bereits Konjunkturdaten aus China. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt untermauere "ihre Stellung als wesentlicher Treiber für die globale Ölnachfrage", hieß es in einer Einschätzung der Commerzbank. Chinas Wirtschaft gewann Ende 2012 überraschend stark an Schwung. Im Dezember legten die Exporte um 14,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu und übertrafen damit alle Vorhersagen.

 

    Zuletzt legte auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) weiter zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 109,01 US-Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/sf

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX leichter -- Dow verliert -- Warren Buffett greift erneut in Deutschlands Mittelstand zu -- Musk warnt Tesla-Kunden: Deswegen werden ältere Teslas nicht nachgerüstet --Coba, Apple, Samsung im Fokus

Trump will Regulierungen um 75 Prozent reduzieren. Takata-Aktie stürzt wegen Insolvenzgerüchten zweistellig ab. McDonald's schwächelt in der Heimat. Wie Media Markt mit seinem neuen Angebot Amazon den Rang abläuft. PUMA-Aktie steigt nach Analystenstudie. eBay-Chef: Brexit ist gut fürs Geschäft.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Commodities entwickelten sich 2016 am stärksten?
Jetzt durchklicken
Mit diesem Studium wird man CEO im Dow Jones
Jetzt durchklicken
Das verdienen YouTube-Stars mit Videos
Jetzt durchklicken
So reich sind die Minister aus Donald Trumps Kabinett
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Am Freitag wurde Donald Trump in das Amt des US-Präsidenten eingeführt. Wsas halten Sie von dem Republikaner?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
Commerzbank CBK100
Deutsche Cannabis AG A0BVVK
BASF BASF11
Allianz 840400
E.ON SE ENAG99
Bayer BAY001
Apple Inc. 865985
Deutsche Telekom AG 555750
Nordex AG A0D655
Siemens AG 723610
BMW AG 519000
Deutsche Lufthansa AG 823212