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30.06.2009 13:36

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Ölpreise fallen deutlich unter Tageshoch zurück


    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag über 71 Dollar gehalten, einen Großteil ihrer Tagesgewinne aber wieder eingebüßt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete im Mittagshandel 71,69 Dollar und damit 20 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um 14 Cent auf 71,13 Dollar. In der Nacht zum Dienstag war der WTI-Preis auf bis zu 73,38 Dollar und der Brent-Preis auf bis zu 73,50 Dollar gestiegen.

    "Solange der Ölpreis über 69 Dollar schließt, weist das zu Ende gehende Quartal die beste prozentuale Wertentwicklung seit 19 Jahren auf", schrieb Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank. Bislang hätten die preisbelastenden Faktoren wie die deutlich nach unten revidierte mittelfristige Prognose für die weltweite Ölnachfrage der Internationalen Energieagentur (IEA) kein Gehör gefunden. Unterdessen rückte der Experte noch die gestrige Entscheidung Chinas für höhere Benzin- und Dieselpreise in den Fokus. "Die deutliche Preiserhöhung vor einem Jahr könnte den kräftigen Ölpreisrückgang in der dann folgenden zweiten Jahreshälfte mit ausgelöst haben", so Weinberg.

    Händler verwiesen als weiter stützende Faktoren auf neue Anschläge der Rebellen in Nigeria. Unterdessen verläuft die erstmalige Vergabe von Öl- und Gasfeldlizenzen seit Jahrzehnten im Irak an ausländische Unternehmen eher schleppend. Für das größte Ölfeld Rumaila seien zwei Angebote von einem Konsortium um BP und einem Konsortium um ExxonMobil (XOMA) eingegangen und BP habe den Bedingungen der Regierung zugestimmt, teilte das irakische Ölministerium mit. Für die Ölfelder Bai Hassan und Maysan habe es noch keine Vergabe gegeben, für das Feld Kirkuk sei lediglich ein Angebot eingegangen.

    Unterdessen stieg der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) weiter. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 69,43 US-Dollar. Das sind 14 Cent mehr als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren täglichen Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./dr/js

Kommentare zu diesem Artikel

Beobachter schrieb:
02.07.2009 18:23:29

ohje. muß ich mir nun sorgen machen?

aber eure konkret geformte taktik ist echt gemein! ihr wollt bestimmt erreichen, daß sich die leser tod- oder wenigstens krank lachen, oder? echt gemein...

beste comedy in dem forum, echt!

XY schrieb:
01.07.2009 23:11:24

oder ein teil bleibt zuhause und klopft nur sprüche. die mehrheit wollten genau das haben was jetzt abgeht, hätten sie es nicht gewollt würden wir es nicht haben. so einfach ist das.

Diogenes schrieb:
01.07.2009 18:36:58

Ihr hab alle die Gelegenheit am 27 September was zu verändern.Aber sicher werden viele wieder ihr Kreuzchen bei den etablierten Parteien machen mit der Hoffnung diesmal ändert sich was.Wen diese aber vertreten sieht man gerade eindrucksvoll.Nur im Forum rumheulen nützt nicht viel!

Zyniker schrieb:
01.07.2009 15:41:41

Nur ob es dann noch Terrorismus genannt wird, oder Notwehr genannt werden darf, darüber könnte man streiten. Ich halte Terrorismus für ein sehr wandelbares Pflänzchen, und das gedeiht gerade prächtig in den Banken!

Terrorist schrieb:
01.07.2009 15:24:14

@Tinitus
Ihre ironische Bemerkung an tankstelle hätten sie sich ersparen können. Klar wird es einen kapitalistischen Sozialismus geben, aber ein Zwischending wäre nicht übel. Sollten die Gierigen allerdings so weitermachen, dann wird der Terrorismus zunehmen und diese Leute kaltmachen, zu recht !

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