15.02.2013 19:50
Bewerten
 (2)

Ölpreise fallen deutlich zurück

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA kräftig gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete am späten Nachmittag 116,73 US-Dollar. Das waren 1,27 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März fiel um 1,80 Dollar auf 95,51 Dollar.

 

    Am Nachmittag rutschten die Ölpreise in wenigen Minuten um jeweils mehr als einen Dollar auf ein Tagestief. Zeitgleich mit dem Einbruch der Ölpreise veröffentlichte die US-Regierung einen Rückgang der Industrieproduktion im Januar. Volkswirte sprachen mit Blick auf die Produktionsdaten von einem "missglückten" Quartalsauftakt in der Industrie der größten Volkswirtschaft der Welt.

 

    Bereits am Vormittag hatten eine trübe Stimmung an den Aktienmärkten und ein starker Dollar die Ölpreise belastet. Die Commerzbank machte auch die zuletzt enttäuschenden Konjunkturdaten aus der Eurozone für die Verluste verantwortlich.

 

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) fiel zuletzt ebenfalls leicht zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 114,67 Dollar. Das waren 27 Cent weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/hbr

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

DAX mit schwachem Handelsschluss -- Wall Street im Minus -- Apple-Aktie auf Allzeithoch -- Russland: Notenbank senkt Leitzinsen -- MasterCard, Microsoft, Amazon im Fokus

Ölpreise springen kräftig nach oben - Spekulation über sinkende Produktion. AT&T blättert in US-Frequenzauktion 18,2 Milliarden Dollar hin. US-Telekom-Tochter lässt für Mobilfunklizenzen fast 2 Milliarden Dollar springen. Daimler-Tochter zahlt Millionen wegen Diskriminierung von Mitarbeitern. Schlichtung für Kabinenpersonal der Lufthansa kommt nicht voran. Bundesregierung wohl bereit für neues Griechenland-Hilfspaket. Conti schließt milliardenschwere Veyance-Übernahme ab.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind die 5 Finalisten

Hier sollten Sie ihr Geld nicht anlegen!

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welche Titel entwickelten sich im Jahr 2014 am besten?

Diese Artikel waren auf finanzen.net 2014 am beliebtesten

Hier ist der Schuldenstand besonders hoch

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

Welche Aktien zählt Warren Buffet zu seinem Portfolio?

mehr Top Rankings

Umfrage

Quo vadis Griechenland? Was kommt nach dem Wahlsieg von Alexis Tsipras?