19.07.2013 18:29
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Ölpreise im Nachmittagshandel gefallen

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitagnachmittag nach teils deutlichen Vortagesgewinnen unter Druck geraten. Am frühen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 108,03 US-Dollar. Das waren 68 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur August-Lieferung fiel um 9 Cent auf 107,96 Dollar, nachdem er zuvor bei 109,32 Dollar den höchsten Stand seit März 2012 erreicht hatte.

    Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. Vor allem der WTI-Preis war zuletzt deutlich gestiegen. Für den jüngsten Preisauftrieb hatten am Donnerstag robuste Konjunkturzahlen aus den USA gesorgt. Daten vom Arbeitsmarkt und Frühindikatoren deuteten auf eine anhaltende konjunkturelle Erholung hin.

    Der Brentölpreis werde aufgrund "niedrigerer geopolitischer Risiken" etwas belastet, so Eugen Weinberg, Commerzbank-Experte. Damit hat sich die Preisdifferenz zwischen den beiden wichtigsten Ölsorten auf weniger als einen US-Dollar verringert. Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 106,11 US-Dollar. Das waren 83 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartell./jsl/he

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