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12.11.2010 13:09

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Ölpreise im Rückwärtsgang - IEA: Nachfrage steigt 2011 weniger stark


    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag deutliche Verluste verzeichnet. Zuvor hatte die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem monatlichen Bericht eine nur langsam wachsende Ölnachfrage für das kommende Jahr prognostiziert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember kostete im Mittagshandel 86,10 US-Dollar. Das waren 1,71 Dollar weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 1,44 Dollar auf 87,37 Dollar.

    Am Vortag hatten die Ölpreise nach einem Rückgang der US-Vorräte an Rohöl und Ölprodukten noch zugelegt. Ein stärkerer US-Dollar und Gerüchte über eine unmittelbar bevorstehende Zinsherhöhung in China hätten auf die Preise gedrückt, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Angesichts der Sorgen um die hohe Verschuldung Irlands hätten Anleger ihr Risiko zum Wochenausklang herunter gefahren, hieß es von Händlern.

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg indes erneut. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 85,81 US-Dollar. Das waren 54 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./stb/jsl

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