04.01.2013 19:40
Bewerten
 (0)

Ölpreise nach Berg- und Talfahrt im Minus

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag nach einer Berg- und Talfahrt im Minus notiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung kostete am frühen Abend 110,92 US-Dollar. Das waren 1,23 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 47 Cent auf 92,45 Dollar.

 

    Zunächst lasteten die Äußerungen aus dem am Donnerstagabend veröffentlichten Protokoll der US-Notenbank auf den Ölpreisen. Demnach könnte die Fed ihre Anleihekäufe von derzeit 85 Milliarden Dollar pro Monat schon in diesem Jahr einstellen. Zeitweise fiel der US-Ölpreis bis auf 91,52 Dollar. Im Nachmittagshandel erholten sich die Ölpreise wieder und machten einen Teil ihrer Verluste wett. Händler führten die Erholung auf den Anstieg des Eurokurses zum US-Dollar zurück, nachdem dieser in Folge des Protokolls noch deutlich unter Druck geraten war.

 

    Die in der vergangenen Woche sehr stark gesunkenen US-Rohöllagerbestände hätten die Ölpreise nicht gestützt, sagten Händler. Die Öl-Reserven waren um 11,1 Millionen Barrel auf 359,9 Millionen Barrel gefallen. Die Wirkung des ungewöhnlich starken Rückgangs der Rohöllagerbestände sei durch den Anstieg bei den Benzin- und Destillatebeständen ausgeglichen worden.

 

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 109,15 US-Dollar. Das waren 19 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt stabil -- US-Börsen geschlossen -- JPMorgan sieht Crash an Russlands Börse voraus -- Alibaba plant Börsengang für Mitte September -- Tipp24-Aktie bricht ein -- Apple, T-Mobile US im Fokus

Russland kündigt harte Linie für Ostukraine-Gespräche an. Lufthansa-Piloten lassen neue Streiks weiter offen. ProSiebenSat.1 zieht Start-up-Inkubator Epic den Stecker. Barclays verkauft Privatkundengeschäft in Spanien an Caixabank. Microsoft will US-Behörden weiter keine Daten aus Europa geben.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Welche Billig-Airline ist die beste der Welt?

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

Die Fluglinien mit den zufriedensten Passagieren

Welcher Nationaltrainer verdient am meisten?

mehr Top Rankings
Deutschland wird den Kampf der Kurden gegen die Terrormiliz des Islamischen Staates (IS) mit schweren Waffen unterstützen. Wie ist Ihre Meinung hierzu?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen