05.02.2013 17:48
Bewerten
 (0)

Ölpreise nach schwachem Wochenauftakt wieder im Höhenflug

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach dem Rückschlag vom Wochenstart wieder an den Höhenflug der vorangegangenen Handelstage angeknüpft. Zuletzt konnten unter anderem unerwartet positive Konjunkturdaten aus der Eurozone wieder für Kauflaune sorgen. Anleger am Ölmarkt hatten am Montag die Sorge vor einer neuen Unsicherheit in den Euro-Krisenstaaten Italien und Spanien für Gewinnmitnahmen genutzt, sagten Experten.

 

    Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur März-Lieferung kostete am späten Nachmittag 116,70 US-Dollar. Das waren 1,10 Dollar mehr als am Montag. Am Nachmittag erreichte der Brentpreis in der Spitze 117,06 Dollar. Er stand damit nur hauchdünn unter dem Hoch bei 107,07 Dollar vom vergangenen Freitag. Das hatte er zuletzt im April 2012 erreicht. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte am späten Nachmittag um 45 Cent auf 96,62 Dollar.

 

    Der schwache Wochenauftakt ist nach Einschätzung der Commerzbank kein Hinweis auf eine Trendwende. "Unserer Ansicht nach ist der Preisrückgang auf Gewinnmitnahmen seitens der spekulativen Finanzanleger zurückzuführen", hieß es. Am Dienstag legte die Zuversicht an den Ölmärkten wieder zu. Auslöser waren unerwartet positive Stimmungsdaten aus den Chefetagen großer Unternehmen in der Eurozone. Gegen fallende Preise sprechen laut Commerzbank die weiterhin bestehenden Angebotsrisiken, das fallende Angebot der OPEC-Staaten und die sich verbessernden globalen Konjunkturperspektiven.

 

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist zuletzt ebenfalls weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 112,99 US-Dollar. Das waren 37 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/jsl

 

 

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX um zwei Prozent fester -- Schäuble zu Griechenland: "Was abzulehnen, was anzunehmen, ist nicht mehr existent" - Tsipras-Brief ohne Wirkung -- Evotec, Manz, Deutsche Bank im Fokus

Tarifkonflikt bei der Bahn beendet. Commerzbank verkauft zwei Immobilien-Portfolios. Deutsche Annington schließt Kapitalerhöhung für Milliardenübernahme ab. Ex-Deutsche-Bank-Co-Chef Jain könnte zu Softbank wechseln. Novartis droht Milliardenzahlung in US-Schmiergeldprozess.
Womit verdienten die Milliardäre ihr erstes Geld?

In welchem Bundesland verdient man als Absolvent am meisten?

Wer spielt oben mit?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Acht überraschende Fakten über den Chef des Tech-Riesen

Deutschland liegt ganz weit vorne

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Bestnoten für diese Chefs

mehr Top Rankings

Umfrage

Wie wird sich nach Ihrer Einschätzung der DAX bis zum Jahresende entwickeln?