11.12.2012 19:50
Bewerten
 (0)

Ölpreise steigen gestützt durch feste Aktienmärkte

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag gestützt durch feste Aktienmärkte zugelegt. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Januar-Lieferung 107,93 US-Dollar. Das waren 60 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 19 Cent auf 85,77 Dollar.

 

    Optimismus über eine rechtzeitige Lösung im Haushaltsstreit zwischen Demokraten und  Republikanern sowie positiv aufgenommene Daten aus Europa hätten die Börsen und die Ölpreise gestützt, sagten Händler. So hatten in Deutschland die ZEW-Konjunkturerwartungen deutlich stärker zugelegt als erwartet. Zudem hat sich Spanien erfolgreich am Anleihemarkt refinanziert.

 

    Am Mittwoch steht das Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) auf dem Kalender. Die meisten Beobachter rechnen nicht damit, dass das Ölkartell etwas an der vereinbarten Fördermenge ändern wird. Sie liegt derzeit bei etwa 30 Millionen Barrel pro Tag. Dies entspricht etwa einem Drittel des weltweiten Tagesverbrauchs an Rohöl.

 

    Der Preis für Opec-Rohöl ist unterdessen leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 105,01 US-Dollar. Das waren 26 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/she

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.

Heute im Fokus

DAX geht mit Plus ins Wochenende -- Dow: Yellen-Effekt verpufft -- US-Wirtschaft wächst schwach -- VW will wohl Milliarden in Batteriefabrik für E-Autos investieren -- SGL, Google und Oracle im Fokus

Bank of America versucht erneut Kreditkartentochter MBNA zu verkaufen. Monsanto-Managern winkt Millionen-Regen bei Übernahme. Air France tankt nach Sprit-Protesten mehr im Ausland. EU verschärft erneut Sanktionen gegen Nordkorea. Aktionäre von DMG Mori sollen Abfindung von 37,35 Euro erhalten. Yellen: Leitzinserhöhung in den kommenden Monaten angemessen. BMW & Co.: Autobauer rufen in den USA Millionen Wagen zurück.
Welche Marke ist die teuerste?
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
In welcher Metropolregion leben am meisten Menschen?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Unternehmen sind fantastisch erfolgreich
IT-Gründer ohne Technik-Know-How
Welcher amerikanische Investor ist am vermögendsten?
Wer hatte das größte Emissionsvolumen?
Diese Top 20 haben zur Verbessung der Welt beigetragen
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel hält trotz aller Kritik am umstrittenen Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wie bewerten Sie dessen Chancen?