28.01.2013 19:00
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Ölpreise treten nach starker Vorwoche auf der Stelle

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Montag nur wenig verändert. Positive Konjunkturdaten aus den USA konnten nur begrenzt Unterstützung liefern. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur März-Lieferung kostete gegen Abend 113,21 US-Dollar. Das waren vier Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg hingegen um 34 Cent auf 96,20 Dollar.

 

    Deutlich besser als erwartet ausgefallene Auftragseingänge langlebiger Güter in den USA konnten die Risikofreude der Investoren zum Wochenauftakt nicht nachhaltig anfachen. Allerdings waren die Preise am Ölmarkt bereits in der Vorwoche kräftig gestiegen. Und nach Einschätzung von Experten der Commerzbank dürfte die Verschnaufpause auch nicht von langer Dauer sein. "Der Konjunkturoptimismus und die allgemeine Stimmungsaufhellung sprechen für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends", hieß es in einem Marktkommentar.

 

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte indes zuletzt weiter zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 110,20 Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./hbr/stb

 

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