Ölpreise zum Wochenausklang im Minus - Schwache Börsen belasten
An den US-Aktienmärkten wurden zum Wochenausklang deutliche Kursverluste verzeichnet, Geschäftszahlen amerikanischer Großkonzerne wie Microsoft und General Electric enttäuschten die Anleger. Im trüben Marktumfeld ging die Kauflaune auch an den Ölmärkten weiter zurück. Erschwerend hinzu kamen die jüngsten Daten vom US-Immobilienmarkt: Die Verkäufe bestehender Häuser gingen im September um 1,7 Prozent und damit stärker als erwartet zurück. Zusätzlich belastet wurden die Ölpreise vom starken Dollar. Die US-Devise legte gegenüber anderen Leitwährungen wie dem Euro spürbar zu. Da der weltweite Ölhandel weit überwiegend in Dollar abgewickelt wird, dämpfen Aufwertungen die Nachfrage.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist zuletzt ebenfalls weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 109,77 Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./hbr/wiz







