06.12.2012 13:21

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Österreicher sehen Griechenland-Milliarden als verloren an


    ATHEN/WIEN (dpa-AFX) - Die überwiegende Mehrheit der Österreicher sieht die Gelder für Griechenland als verloren an. 40 Prozent der Befragten glauben, dass "nichts" und 44 Prozent, dass "ein geringer Teil" zurückbezahlt werden wird. Nur 12 Prozent sind der Meinung, dass alles beziehungsweise ein größerer Teil der Milliarden zurückfließen dürfte. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut OGM für das ORF-Wirtschaftsmagazin "Eco" durchgeführt hat.

 

    21 Prozent der Befragten attestieren den Politikern und Experten, sich "geirrt, sich zu wenig ausgekannt" zu haben. 60 Prozent sind sogar der Auffassung, dass diese "nicht die Wahrheit gesagt" haben.

 

    Allerdings hat die Akzeptanz der Hilfszahlungen zugenommen: Die Zustimmung lag im April 2010 bei 15 Prozent, im Mai 2011 bei 18 Prozent und im Dezember 2012 bei 29 Prozent. Gegen die Finanzhilfen waren im April 2010 77 Prozent, im Mai 2011 76 Prozent und nun im Dezember 2012 noch 59 Prozent der Österreicher./gru/phs/gru/phs/APA/jha

 

Kommentare zu diesem Artikel

felix1964 schrieb:
08.12.2012 00:29:16

keiner findet das schön aber was wäre wenn du eine pleite die kosten ungleich höher wären und das ganze system kollabiert- denken sie sie wohnen auf einer einsamen insel?

reini54 schrieb:
06.12.2012 14:05:00

Bei denen ist es wie bei uns. Eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ist gegen Hilfen für GR, aber die ignoranten Politiker machen trotzdem was sie wollen. Die größte Unverschämtheit ist, dass die Politdeppen sich dann noch hinstellen und das Ganze demokratisch nennen.

gammelfleisch schrieb:
06.12.2012 13:42:17

Aha, auch unsere Freunde aus A beginnen die Lage der Dinge zu erkennen. Warum aber gleichzeitig die Akzeptanz der Verschwendung von Mrd. an GR und damit der schweren Gefährdung unseres Wohlstandes wächst, bleibt wohl ihr Geheimnis...

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