WIEN (Dow Jones)--Die Abstimmung über die finanzielle Aufstockung der Europäischen Finanzstabilitätsfazilität (EFSF) wird nicht wie von der österreichischen Regierung anvisiert am 21. September stattfinden. Voraussetzung dafür wäre eine Ausweitung der Tagesordnung gewesen. Dafür gab es aber im Finanzausschuss des österreichischen Nationalrats nicht die erforderlich Zweidrittelmehrheit, wie das "Wirtschaftsblatt" am Mittwoch in seiner Internetausgabe berichtete. Nun soll es eine Sondersitzung Ende September oder Anfang Oktober geben, um die Ausweitung der EFSF zu beschließen.
Das Finanzministerium zeigte sich über die Verschiebung nicht erbaut: "Jede Verzögerung ist schädlich", zitierte die Zeitung einen Sprecher. Als Grund für die Ablehnung verwiesen die Abgeordneten auf fehlende Informationen. "Wir werden von der Regierung extrem spärlich informiert", zitierte das Blatt den Abgeordneten Werner Kogler mit Blick auf die europäischen Debatten rund um die Euro-Rettungsmechanismen.
DJG/apo
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September 14, 2011 10:52 ET (14:52 GMT)
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