26.02.2013 12:49
Bewerten
 (4)

Offizielle Zahlen bestätigen äußerst knappe Italien-Wahl

   Das Mitte-Links-Bündnis von Pier Luigi Bersani hat bei den Wahlen zum italienischen Abgeordnetenhaus ganz knapp die meisten Stimmen erhalten. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis stimmten 29,54 Prozent der Wähler für Bersanis Bündnis und 29,18 Prozent für die Mitte-Rechts-Koalition unter Silvio Berlusconi. Damit erhielt Bersani lediglich 110.000 Stimmen mehr als die Allianz des früheren Regierungschefs Berlusconi, wie aus Daten des italienischen Innenministeriums hervorgeht.

   Nach dem italienischen Wahlrecht erhält das Parteienbündnis mit den meisten Stimmen im Abgeordnetenhaus eine Mehrheit von 340 der insgesamt 630 Sitze, also einen kräftigen Zuschlag. Auf Berlusconis Allianz entfallen 124 Mandate. Die "Fünf-Sterne"-Gruppierung von Beppe Grillo, die überraschend 25,55 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, kann mit 108 Sitzen rechnen. Das Bündnis des bisherigen Ministerpräsidenten Mario Monti erhält 45 Sitze. Die Wahlbeteiligung lag mit 75 Prozent auf einem Rekordtief.

   Im Senat erreichte keine Gruppierung eine Mehrheit von 158 Sitzen. Bersanis Koalition erhält 113 der insgesamt 315 Sitze. Das Bündnis von Berlusconi kommt auf 116 Sitze. Die Bewegung von Grillo erhält 54 Mandate und Montis Bündnis 18 Sitze. Damit könnte Bersanis Politik im Kongress blockiert werden.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/sgs/chg

   (END) Dow Jones Newswires

   February 26, 2013 06:19 ET (11:19 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 19 AM EST 02-26-13

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX schließt über 11.500 Punkten -- Dow schließt etwas fester -- EZB startet Anleihenkäufe am 9. März -- BMW will i3 zum Apple Car weiterentwickeln -- adidas, Zalando, Continental im Fokus

USA starten dritte Auktion beschlagnahmter Silkroad-Bitcoins. Euro-Rettungsfonds-Chef sehr besorgt über Lage in Griechenland. Verschuldungsquote gehört zu den größten Problemen der Deutschen Bank. Russland spricht besorgt von ersten US-Soldaten in der Westukraine. Allianz-Chefvolkswirt fordert QE-Rabatt für Bundesbank.
Wer besitzt wieviel Vermögen?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Unternehmen werden die meisten Jobs streichen

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Wissenswertes rund um die Investorenlegende

Welche Titel entwickelten sich im Jahr 2014 am besten?

Diese Artikel waren auf finanzen.net 2014 am beliebtesten

Hier ist der Schuldenstand besonders hoch

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

mehr Top Rankings

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Zertifikats? Welcher der fünf folgenden Risikoklassen (RK) würden Sie sich persönlich zuordnen?