12.04.2012 10:48
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Lenovo kann Dell erneut überrunden - HP bleibt Marktführer

PC-Markt erholt sich leicht
Auf dem PC-Markt gab es im ersten Quartal Zeichen der Besserung. Obwohl der größte chinesische Computerhersteller Lenovo beim Marktanteil seinen Vorsprung gegenüber Dell vergrößert hat, bleibt Konkurrent HP der unangefochtene Branchenführer.
Die US-Marktforschungsinstitute Gartner und IDC haben aktuelle Zahlen zum PC-Markt vorgelegt – und die sind bei Weitem nicht so desolat ausgefallen, wie befürchtet. Laut Gartner wurden von Januar bis Ende März 89 Millionen PCs verkauft. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 1,9 Prozent. Ursprünglich hatten die Experten von Gartner lediglich ein Plus von 1,2 Prozent erwartet. Nach Angaben von IDC ist der Absatz um 2,3 Prozent gestiegen, verglichen mit einem prognostizierten Rückgang von 0,9 Prozent.

Positiv wirkte sich die größer als erwartete Nachfrage von Geschäftskunden aus. Doch das PC-Geschäft befindet sich derzeit im Umbruch: Da die Privatkunden immer seltener klassische Computer nutzen, um ins Internet zu gehen, oder Programme auszuführen, fällt es den Branchenkennern zunehmend schwer, zutreffende Prognosen zu erstellen.

Laut Gartner verbuchte Lenovo mit einem Absatzplus von 28,1 Prozent unter den PC-Herstellern im Jahresvergleich den größten Marktanteil-Zuwachs von 2,7 Prozentpunkte auf 13,1 Prozent. Allerdings konnte auch Erzrivale Hewlett-Packard seinen Marktanteil um 0,3 Prozentpunkte auf 17,2 Prozent ausweiten und den ersten Platz somit souverän verteidigen. Hinter Lenovo kamen Dell und Acer, deren Marktanteile auf 11 Prozent, beziehungsweise 10,9 Prozent geschrumpft sind.

Absatz in China schwächelt

Allerdings gibt es für Lenovo auch eine Hiobsbotschaft: Obwohl der PC-Absatz in Asien unterm Strich um 2 Prozent zulegte, war die Nachfrage in China und Indien vergleichsweise schwach. Lenovo hatte sich zuletzt verstärkt auf China und die Schwellenländer fokussiert. Es bleibt abzuwarten, ob diese Strategie unter solchen Voraussetzungen aufgehen wird. Der Absatz in den USA ist derweil um 3,5 Prozent zurückgegangen. Lateinamerika verzeichnete ein Minus von 3,2 Prozent. Ein Absatzwachstum von 11,5 Prozent gab es hingegen in Japan. Auch in der Region Europa, Afrika und Naher Osten legte der Markt 6,7 Prozent zu.

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