PARIS (dpa-AFX) - Der französische Autobauer PSA
Peugeot Citroën hat am Mittwoch Berichte über einen zusätzlichen Stellenabbau jenseits des bereits angekündigten Wegfalls von 8.000 Jobs zurückgewiesen. Ein PSA-Sprecher sagte dazu in Paris, bis zu 1.500 Stellen könnten über Fluktuation von Mitarbeitern wegfallen, also etwa altersbedingtes Ausscheiden. Es sei unklar, wie viele Stellen davon wieder besetzt würden. Insgesamt 1.700 Mitarbeiter sollen über einen freiwilligen Sozialplan ausscheiden. Laut PSA-Sprecher kommen diese Jobs nicht zum angekündigten Abbau von 8.000 Stellen hinzu.
Französische Medien hatten unter Berufung auf Gewerkschaften berichtet, es sei das Ende für 11.214 Stellen von Mai 2012 bis Mitte 2014 angekündigt worden.
Der Autobauer leidet unter seiner Abhängigkeit vom schrumpfenden europäischen Markt. Im dritten Quartal sank der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent auf 12,93 Milliarden Euro. Bis 2014 rechnet PSA mit monatlichen Verlusten in dreistelliger Millionenhöhe. Im ersten Halbjahr 2012 verzeichnete PSA 819 Millionen Euro Minus. Insgesamt beschäftigte der Konzern nach eigenen Angaben Ende Juni 2012 etwa 120.000 Menschen im Autobereich./cfb/DP/sf