30.11.2012 08:02
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Facebook darf selbst Spiele entwickeln

Pakt mit Zynga gelockert
Die bislang engen Partner Facebook und Zynga geben sich mehr Freiraum. Beide Partner profitieren von den neuen Freiheiten.
So muss Zynga - Entwickler von Hits wie "Farmville" oder "Cityville" - künftig bei seinen Spielen keine Anzeigen aus der Werbeplattform von Facebook mehr einblenden oder das Bezahlsystem des Sozialen Netzwerks nutzen. Umgekehrt darf Facebook auch selbst Spiele entwickeln, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Unterlagen hervorgeht.

Facebook und Zynga waren bislang nahezu unzertrennlich: Auf dem Sozialen Netzwerk fand der Spiele-Entwickler Millionen Fans, dafür schöpfte Facebook einen Anteil an den Einnahmen ab. Doch das Geschäft bei Zynga hat an Schwung verloren. Die Änderung des Vertrags zwischen den zwei Firmen gebe Zynga nun genügend Flexibilität, um seine Produkte und Services auch andernorts anzubieten, erklärte Manager Barry Cottle. Gleichzeitig werde die Partnerschaft mit Facebook fortgeführt.

  Zynga schreibt Verluste. Firmenchef, Gründer und Großaktionär Mark Pincus streicht deshalb 150 Stellen. Er versucht gleichzeitig, die Abhängigkeit von den schwächelnden Simulationsspielen wie "Farmville" zu verringern. Diese Klassiker finden ihre Fans auf Facebook. Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen stößt Zynga in Richtung Glücksspiel mit Online-Poker und Roulette vor.

     Die Lockerungen in dem zwei Jahre alten Vertrag mit Facebook treten zum 31. März kommenden Jahres in Kraft. Die Börsianer waren allerdings gar nicht begeistert davon, dass Zynga sein Glück auf eigene Faust versuchen will. Die Aktie des Spieleentwicklers fiel nachbörslich um 12,6 Prozent. Facebooks Aktie stand nahezu unverändert.

    NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: istock/-Oxford-

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Wegen neuer Aktienstruktur
Die Pläne von Mark Zuckerberg, stimmrechtslose Aktien auszugeben, um seine Macht im Konzern erhalten zu können, ist auf Widerstand gestoßen. Ein Anleger hat Klage gegen den Internetriesen eingereicht.
02.05.16
How to Raise the Next Mark Zuckerberg (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

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28.04.2016Facebook overweightMorgan Stanley
28.04.2016Facebook buyGoldman Sachs Group Inc.
28.04.2016Facebook BuyCanaccord Adams
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05.11.2015Facebook market-performBernstein Research
31.07.2015Facebook market-performBernstein Research
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30.01.2014Facebook haltenBernstein
25.01.2016Facebook SellSociété Générale Group S.A. (SG)
22.01.2016Facebook SellSociété Générale Group S.A. (SG)
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