Parlamentswahlen in Italien beginnen schleppend

In einem zweitägigen Urnengang sind rund 50 Millionen Italiener aufgerufen, bis Montagnachmittag ein neues Parlament zu bestimmen. Rund drei Millionen wählen im Ausland. In Zeiten anhaltender Rezession, steigender Arbeitslosigkeit und grassierender Korruption hoffen die Bürger der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone auf politische Stabilität. Doch die Aussichten sind ungewiss. Nicht nur in Italien selbst, auch in Europa fürchtet man die Unregierbarkeit als Wahlausgang. Auch eine Rückkehr des früheren Ministerpräsidenten Silvo Berlusconi gilt als ein denkbares Schreckgespenst in Europa.
Die Wahllokale schließen am Sonntag um 22.00 Uhr. Am Montag sind sie von 07.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet. Mit ersten indikativen Hochrechnungen wird allerdings nicht vor Montagabend gerechnet. In den Regionen Lombardei, Latium und Molise finden gleichzeitig Regionalwahlen statt.
Dow Jones NewswiresWeitere Links:







