Dabei profitierte
PepsiCo von der Übernahme des russischen Getränkeunternehmens Wimm-Bill-Dann, Einmalerträgen aus Asset-Verkäufen und dem positiven Effekt einer zusätzlichen Berichtswoche gegenüber dem Vorjahr. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen. Zudem wurde ein Stellenabbau angekündigt. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn belief sich auf 1,42 Mrd. US-Dollar bzw. 89 Cents pro Aktie, gegenüber 1,37 Mrd. US-Dollar bzw. 85 Cents pro
Aktie im Vorjahr. Um Einmaleffekte bereinigt lag der jüngste Gewinn bei 1,15 US-Dollar (Vorjahr: 1,05 US-Dollar) pro Aktie. Der Umsatz nahm im Berichtszeitraum um 11 Prozent auf 20,16 Mrd. US-Dollar zu.
Analysten waren zuvor von einem Gewinn von 1,13 US-Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 19,91 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal prognostizieren sie ein EPS-Ergebnis von 75 Cents bei Erlösen von 12,43 Mrd. US-Dollar.
Für das laufende Geschäftsjahr 2012 rechnet der Konzern mit einem Rückgang beim um Einmaleffekte bereinigten EPS-Ergebnis um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2013 und darüber hinaus wird dann ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich erwartet.
Darüber hinaus kündigte der Konzern an, im Rahmen eines mehrjährigen Produktivitätsprogramms rund 8.700 Arbeitsplätze bzw. 3 Prozent der Belegschaft abbauen zu wollen. Damit sollen bis 2014 Kosteneinsparungen in Höhe von 1,5 Mrd. US-Dollar erzielt werden.
Purchase (aktiencheck.de AG)