PARIS/DETROIT (dpa-AFX) - Der angeschlagene französische Autobauer Peugeot Citroen (
Peugeot) und die Opel-Mutter General Motors (
Motors Liquidation) haben ihre engere Zusammenarbeit zementiert. Wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten, haben sie nach den bisherigen Schritten nun bindende Verträge unterzeichnet. An den im Oktober bekannt gegebenen Details ändert sich dabei nur wenig.
Hand in Hand wollen die Unternehmen Plattformen für zwei Kleinwagen und einen Van entwickeln. Die Autos sollen nach wie vor bis Ende 2016 auf den Markt kommen. Ein viertes Projekt für ein gemeinsames Mittelklasse-Auto ist nicht mehr Teil der Vereinbarung. Weitere Projekte würden aber geprüft, hieß es. Außerdem soll der Einkauf für die Region Europa durch ein neues Gemeinschaftsunternehmen abgedeckt werden. Hier fehle noch die Genehmigung der Wettbewerbshüter.
Durch die Zusammenarbeit sollen die Kosten deutlich sinken. Ziel sind nach früheren Angaben Einsparungen von jährlich zwei Milliarden US-Dollar, die in spätestens fünf Jahren erreicht sein sollen.
Neu ist, dass die Partner in Lateinamerika und anderen Wachstumsmärkten stärker kooperieren wollen. Details nannten sie nicht. Peugeot leidet vor allem unter dem starken Fokus auf den schrumpfenden europäischen Markt. Auch bei der Entwicklung von kleinen Benzinmotoren wollen die Konzerne zusammenarbeiten./mmb/stw/fbr