DAX8.352-2,1%  Dow15.295-0,1%  Euro1,29350,6% 
ESt502.777-2,1%  Nas3.459-0,1%  Öl102,50,0% 
TDax961,0-1,5%  Nikkei14.484-7,3%  Gold1.3920,0% 

15.02.2013 20:45

Senden

Pferdefleisch-Spuren bei deutschem Hersteller


    NEURUPPIN/MÜLHEIM (dpa-AFX) - Spuren von Pferdefleisch sind jetzt auch in einem Fertigprodukt eines deutschen Lebensmittelherstellers gefunden worden. Die Dreistern-Konserven GmbH & Co. KG aus dem brandenburgischen Neuruppin teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit, dass "in dem Produkt mit der Bezeichnung Rindergulasch 540g Omnimax und dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 05.11.2015 Spuren von Pferde-DNA nachgewiesen" worden seien. Bisher stehen französische Hersteller im Fokus der Pferdefleisch-Debatte.

 

    "Im Sinne des Verbraucherschutzes wird der Rückruf von am Standort Neuruppin produzierten Rindergulasch-Produkten eingeleitet", heißt es in einer Stellungnahme der Dreistern-Konserven GmbH & Co. KG, die der dpa am Freitagabend vorlag. Vertrieben worden sei das Produkt über Filialen verschiedener Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels. Betroffene Waren seien bereits vorsorglich aus dem Sortiment der Händler genommen worden. Verbraucher hätten die Möglichkeit, das Produkt in dem Laden zurückzugeben, in dem sie es gekauft haben.

 

    "Es handelt sich bei dem Produkt um ein sicheres, in keiner Weise die Gesundheit der Verbraucher beeinträchtigendes Lebensmittel", betonte der brandenburgische Hersteller. Der Rückruf erfolge als reine Vorsichtsmaßnahme. Die nachgewiesenen Spuren von Pferde-DNA könnten "im Rahmen der Fleischverarbeitung bereits durch die Nutzung gemeinsamer Schlachthäuser oder Transportbehälter entstanden sein".

 

    Zuvor hatte der Discounter Aldi Süd mitgeteilt, Gulasch des Lieferanten Omnimax vorsorglich aus dem Verkauf zu nehmen. Das Produkt sei von Aldi Süd nur in Nordrhein- Westfalen verkauft worden, teilte der Discounter auf dpa-Anfrage am Freitag in Mülheim an der Ruhr mit. Zudem nehme Aldi Süd "Ravioli, 800g Dose (Sorte Bolognese)" eines anderen Lieferanten vorsorglich aus den Regalen. Bei eigenen Analysen seien bei diesen beiden Produkten Anteile von Pferdefleisch nachgewiesen worden./vd/DP/he

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen