New York (aktiencheck.de AG) - Der US-Modekonzern Phillips-Van Heusen Corp. hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 klar die Gewinnerwartungen übertroffen. Der Umsatzanstieg enttäuschte indes.
Wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte, machte der Umsatz dank der Übernahme von Tommy Hilfiger einen Sprung auf 1,29 Mrd. US-Dollar, nach 534 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Dabei erzielte der Konzern einen Nettogewinn von 52,2 Mio. US-Dollar bzw. 72 Cents je Aktie, nach einem Gewinn von 27 Mio. US-Dollar bzw. 51 Cents je Aktie im Vorjahr. Auf bereinigter Basis wurde ein Nettogewinn von 93 Cents je Aktie erzielt.
Analysten hatten im Vorfeld mit einem EPS von 82 Cents und einem Umsatz von 1,37 Mrd. US-Dollar gerechnet. Für das laufende erste Quartal prognostizieren sie einen Gewinn von 1,11 US-Dollar je Aktie bei Erlösen in Höhe von 1,23 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen selbst stellt einen bereinigten Gewinn zwischen 1,14 und 1,16 US-Dollar je Aktie und einen Umsatz von 1,32 bis 1,35 Mrd. US-Dollar in Aussicht.
Die Aktie von Phillips-Van Heusen schloss an der NYSE bei 60,17 US-Dollar (-0,38 Prozent). Nachbörslich gewinnt der Titel 2,73 Prozent auf 61,81 US-Dollar. (28.03.2011/ac/n/a)