New York (aktiencheck.de AG) - Der US-Modekonzern
Phillips-Van Heusen Corp. meldete am Dienstag nach Börsenschluss, dass sein Gewinn im dritten Quartal gesunken ist, die Erwartungen jedoch trotzdem geschlagen wurden, was vor allem mit einem Umsatzwachstum im Calvin Klein Lizenzgeschäft zusammenhängt. Indes wurde die Jahresprognose gesenkt. Zudem liegt die Planung für das laufende Quartal unterhalb der Marktschätzungen.
Der Nettogewinn belief sich demnach auf 53,7 Mio. Dollar bzw. 1,03 Dollar pro Aktie, nach 60,9 Mio. Dollar bzw. 1,05 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei 1,10 Dollar pro Aktie. Der Umsatz erhöhte sich um 4,5 Prozent auf 727,5 Mio. Dollar.
Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,07 Dollar pro Aktie sowie einem Umsatz von 713,2 Mio. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal prognostizieren sie ein EPS-Ergebnis von 58 Cents bei Erlösen von 587,7 Mio. Dollar, während Phillips-Van Heusen selbst ein bereinigtes EPS-Ergebnis von 35 bis 45 Cents erwartet.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern nun mit einem bereinigten EPS-Ergebnis von 3,00 bis 3,10 Dollar (zuvor: 3,32 bis 3,41 Dollar). Analysten sehen hier einen Wert von 3,21 Dollar.
Die Aktie von Phillips-Van Heusen schloss gestern an der NYSE bei 15,51 Dollar. (19.11.2008/ac/n/a)