10.11.2012 12:43
Bewerten
 (1)

Piëch: Hohe Energiepreise schaden Wirtschaftsstandort Deutschland

    BERLIN (dpa-AFX) - Steigende Energiepreise können nach Ansicht von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch dem Wirtschaftsstandort Deutschland schaden. "Deutschland läuft aufgrund hoher Energiekosten Gefahr, Industriezweige wie Gießereien und Metall mittelfristig zu verlieren", sagte er der "Bild am Sonntag". Dies bleibe auch für den Autobauer VW nicht ohne Folgen. "Wir bei Volkswagen (Volkswagen vz) merken das beim Einkauf zum Teil schon heute, weil wir aufgrund des Kostendrucks auf Lieferanten aus anderen Ländern umsteigen müssen." VW-Fahrzeuge würden dadurch "tendenziell" teurer.

 

    Einer möglichen Rabattschlacht sieht der oberste VW-Kontrolleur allerdings gelassen entgegen: "Für uns wird es unblutig sein", sagte er. Fiat-Chef Sergio Marchionne hatte VW vorgeworfen, ein "Blutbad" bei den Margen anzurichten. Indem die Wolfsburger aggressive Rabatte gewährten, nutzten sie die Krise, um Marktanteile zu gewinnen. VW hatte die Kritik umgehend zurückgewiesen. Vor kurzem dann hatten Fiat und VW ihren Streit beigelegt.

 

    VW hat auf die Energiewende laut Piëch bereits reagiert: "Wir kaufen preiswerte Wasserkraft und alternative Energien." Mit Sorge beobachtet er die Entwicklung der Euro-Krise: "Sorgen machen uns die Regionen südlich der Alpen und westlich vom Rhein. Fünf Prozent Plus oder Minus in Deutschland merkt man kaum, aber zwei Drittel weniger in Spanien schon." Im kommenden Jahr rechnet Piëch für seine Branche mit Absatzproblemen auf dem europäischen Markt: "Die Situation speziell in Europa ist von deutlich zunehmender konjunktureller Unsicherheit geprägt. Die Rahmenbedingungen sind und bleiben insofern herausfordernd."/yyzz/DP/zb

 

Nachrichten zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
02.09.2015Volkswagen vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
02.09.2015Volkswagen vz Reduceequinet AG
02.09.2015Volkswagen vz OutperformBernstein Research
01.09.2015Volkswagen vz buyDeutsche Bank AG
31.08.2015Volkswagen vz HaltenBankhaus Lampe KG
02.09.2015Volkswagen vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
02.09.2015Volkswagen vz OutperformBernstein Research
01.09.2015Volkswagen vz buyDeutsche Bank AG
31.08.2015Volkswagen vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
31.08.2015Volkswagen vz buyCommerzbank AG
31.08.2015Volkswagen vz HaltenBankhaus Lampe KG
05.08.2015Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
29.07.2015Volkswagen vz HoldS&P Capital IQ
27.07.2015Volkswagen vz HoldHSBC
21.07.2015Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
02.09.2015Volkswagen vz Reduceequinet AG
31.08.2015Volkswagen vz Reduceequinet AG
26.08.2015Volkswagen vz Reduceequinet AG
24.08.2015Volkswagen vz UnderperformCredit Suisse Group
07.08.2015Volkswagen vz SellGoldman Sachs Group Inc.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen AG Vz. (VW AG) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Volkswagen AG Vz. (VW AG) Analysen

Heute im Fokus

DAX schließt stärker -- Wall Street mit Gewinnen -- RWE-Kommunen lehnen Dividendenkürzung ab -- VW-Chef Winterkorn soll bis Ende 2018 verlängern -- Lufthansa drohen erneut Piloten-Streiks

Vivendi bleibt auf Wachstumskurs. Jobmarkt-Umfrage schürt Zweifel an früher US-Zinswende. Celesio möglicher MDAX-Absteiger - Hoffnung für Hella und PBB. Fitch stuft E.ON auf BBB+ herab. EU-Kommission erlaubt Shell Übernahme von Gasförderer BG Group. Sorge vor globaler Konjunkturschwäche drückt Asien-Börsen.
Welches Land hat die glücklichste Volkswirtschaft?

So plaziert sich Deutschland

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Was verdient man bei Google?

Welcher Darsteller verdient am meisten?

Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?

Produkte von Google, die keiner kennt

Heute sind sie Milliardäre

mehr Top Rankings

Umfrage

In den zurückliegenden Jahren kletterten die Börsen zum Teil erheblich. Haben Sie analog dazu Ihren Zertifikate-Anteil im Portfolio erhöht?