15.03.2013 11:17
Bewerten
 (0)

Porsche blickt verhalten optimistisch auf 2013

   Von Ilka Kopplin

   Der Sportwagenhersteller Porsche hat das vergangene Jahr erneut mit Rekorden gekrönt. Die mittlerweile vollkonsolidierte VW-Tochter hat im vergangenen Jahr bei Absatz, Umsatz und Gewinn Bestmarken vorgelegt. Mit Blick auf 2013 bleibt der Autobauer hingegen vorsichtig und strebt ein Ergebnis lediglich auf Vorjahresniveau an.

   Im abgelaufenen Geschäftsjahr legte der Umsatz dank der ein Fünftel höheren Verkäufe um 26,9 Prozent auf 13,87 Milliarden zu. Der operative Gewinn stieg um 19,3 Prozent auf 2,44 Milliarden Euro. Mit einer Rendite von 17,6 Prozent liegt Porsche allerdings mehr als 1 Prozentpunkt unter dem Vorjahresniveau. Dennoch bleibt der Sportwagenbauer der profitabelste Autohersteller mit nennenswerten Stückzahlen.

   "2012 war das erfolgreichste Jahr in der bisherigen Geschichte unseres Unternehmens", sagte Vorstandschef Matthias Müller in Stuttgart. Das habe ganz wesentlich am Produktportfolio und vielen neuen Modellen gelegen. Trotz der schwachen Konjunktur in Europa setze man den vor zwei Jahren eingeschlagenen Wachstumskurs fort.

   Ein Ergebnis auf Rekordniveau hatten sich bereits im Herbst vergangenen Jahres angekündigt. So war Porsche-Vertriebschef Bernhard Maier schon im September 2012 davon ausgegangen, dass "2012 insgesamt sehr positiv" sein werde.

   Die Zuffenhausener legten in allen wichtigen Märkten zu. Größter Markt blieb mit rund 39.000 verkauften Fahrzeugen die USA. Doch auch China knackte im vergangenen Jahr die 30.000er-Marke. Zusätzliches Wachstum erzielte Porsche durch die neu aufgelegte Ikone 911, den neuen Boxster sowie den Geländewagen Cayenne. Allein der Cayenne wurde rund 78.000 Mal verkauft. Damit war der sportliche Geländewagen der Erfolgsgarant der Schwaben.

   An die Erfolge des abgelaufenen Geschäftsjahres will Porsche 2013 anknüpfen, bleibt zugleich aber vorsichtig. "Mit unserer internationalen Aufstellung und einem stringenten Kostenmanagement bleiben wir auch für das laufende Geschäftsjahr insgesamt vorsichtig optimistisch", sagte Finanzvorstand Lutz Meschke. Deshalb strebe man ein Ergebnis auf dem sehr hohen Vorjahresniveau an. Porsche könne sich nicht völlig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abkoppeln. Mittel- bis langfristig will das Unternehmen jedoch weiter wachsen.

   Bisher ist das Jahr für die Zuffenhausener sehr gut gestartet. Im Januar steigerte Porsche den Absatz um ein Viertel, im Februar sogar um mehr als 30 Prozent.

   Langfristig bis 2018 will Porsche das jährliche Absatzvolumen auf 200.000 Fahrzeuge steigern. Porsche-Chef Müller hatte bereits mehrmals erwähnt, dass dieses Ziel schon früher zu schaffen sei. Dafür soll die Modellpalette weiter ausgebaut werden. Einen wichtigen Beitrag soll der Macan leisten, ein kleines SUV, das im Frühjahr 2014 auf den Markt kommt. Porsche-Chef Matthias Müller plant mindestens mit einem Absatz von 50.000 Fahrzeugen.

   Hinzu kommen könnten in den kommenden Jahren außerdem eine kleinere Variante des Coupés Panamera sowie ein Supersportwagen. Die Idee eines günstigen Einstiegs-Porsche unterhalb des Boxsters wurde auf Grund der Angst vor Imageverlusten verworfen.

   Seit August vergangenen Jahres gehört Porsche komplett zur Konzernmutter Volkswagen. Durch die Zugehörigkeit zu Europas größtem Automobilhersteller sollen in den kommenden Jahren weitere Kostenersparnisse realisiert werden. Wie VW-Chef Martin Winterkorn auf der Konzern-Bilanzpressekonferenz sagte, ist die Zugehörigkeit von Porsche zum Volkswagen-Konzern eine Erfolgsgeschichte. "Statt der ursprünglich anvisierten 700 Millionen Euro sprechen wir inzwischen über ein Synergiepotenzial von 1 Milliarde Euro."

   Kontakt zum Autor ilka.kopplin@dowjones.com

   DJG/iko/jhe

   (END) Dow Jones Newswires

   March 15, 2013 05:46 ET (09:46 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 05 46 AM EDT 03-15-13

Nachrichten zu Porsche Automobil Holding SE Vz

  • Relevant2
  • Alle2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Porsche Automobil Holding SE Vz

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
31.01.2017Porsche Automobil vz VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
31.01.2017Porsche Automobil vz NeutralMacquarie Research
30.01.2017Porsche Automobil vz VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
24.01.2017Porsche Automobil vz buyGoldman Sachs Group Inc.
12.01.2017Porsche Automobil vz HaltenIndependent Research GmbH
24.01.2017Porsche Automobil vz buyGoldman Sachs Group Inc.
10.01.2017Porsche Automobil vz OutperformBNP PARIBAS
29.11.2016Porsche Automobil vz buyGoldman Sachs Group Inc.
14.10.2016Porsche Automobil vz overweightBarclays Capital
04.10.2016Porsche Automobil vz OutperformBNP PARIBAS
31.01.2017Porsche Automobil vz NeutralMacquarie Research
12.01.2017Porsche Automobil vz HaltenIndependent Research GmbH
04.01.2017Porsche Automobil vz HoldDeutsche Bank AG
19.12.2016Porsche Automobil vz HoldHSBC
01.12.2016Porsche Automobil vz NeutralMacquarie Research
31.01.2017Porsche Automobil vz VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
30.01.2017Porsche Automobil vz VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
15.11.2016Porsche Automobil vz VerkaufenDZ BANK
19.08.2016Porsche Automobil vz SellGoldman Sachs Group Inc.
01.08.2016Porsche Automobil vz VerkaufenDZ BANK
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Porsche Automobil Holding SE Vz nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt knapp unter 12.000-Punkte-Marke -- Dow Jones um Nulllinie -- Abschreibungen belasten Bayer -- RWE: Hohe Abschreibungen vermiesen Bilanz -- Fresenius, thyssenkrupp im Fokus

ifo-Index steigt überraschend. US-Banken begleiten angeblich Saudi Aramco an die Börse. Jay-Z legt Risikokapitalfonds auf. Wirecard-Aktie bricht nach Bericht rund sechs Prozent ein. Furcht vor dem Euro-Zerfall: Wer sind die größten Wackelkandidaten? Esprit kommt operativ voran. TOM TAILOR will in Markenpflege und Online-Handel investieren.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
BayerBAY001
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Apple Inc.865985
Allianz840400
Wirecard AG747206
CommerzbankCBK100
BMW AG519000
Deutsche Telekom AG555750
TeslaA1CX3T
E.ON SEENAG99
Siemens AG723610
BASFBASF11
thyssenkrupp AG750000