Charlotte (aktiencheck.de AG) - Presseangaben zufolge hat die
Bank of America Corp. bisher nur niedrige Angebote für ihre Asset Management-Sparte erhalten, nachdem der aussichtsreichste Bieter BlackRock Inc. (ISIN US09247X1019/ WKN 928193) ein Abkommen zur Übernahme von Barclays Global Investors (BGI) geschlossen hat.
Wie die "Financial Times" am Mittwoch berichtet, versucht die größte US-Bankgesellschaft seit diesem Jahr, die Sparte Columbia Management zu veräußern. Bisher habe man jedoch kein diesbezügliches Abkommen verkünden können. Die Bank of America strebe einen Verkaufspreis von mindestens 3 Mrd. Dollar an, bisher seien jedoch lediglich Offerten in einer Größenordnung von 2 Mrd. Dollar an das Institut herangetragen worden.
BlackRock war bis zuletzt ein aussichtsreicher Kandidat für die Übernahme von Columbia Management. Mit BGI, Teil der britischen Großbank Barclays plc (ISIN GB0031348658/ WKN 850403), hat der US-Vermögensverwaltungstochter nun jedoch alle Hände voll zu tun.
Indes bleiben Buy-Out-Gesellschaften an der Privatbank First Republic interessiert, von der sich die Bank of America ebenfalls trennen will, so die Zeitung weiter. Allen voran sei hier ein Konsortium unter der Führung von Gerry Ford, das die Private Equity-Firmen Carlyle Group, Blackstone Group LP (ISIN US09253U1088/ WKN A0MSM5), Oak Hill Capital Partners und TPG umfasst, an dem Geschäft interessiert.
Die Aktie der Bank of America schloss gestern an der NYSE bei 13,20 Dollar. (01.07.2009/ac/n/a)