NEW YORK (dpa-AFX) - Der staatlich gestützte US-Finanzkonzern Citigroup <C.NYS> <TRV.FSE> will vielen Bankern laut Medienberichten viel höhere Festgehälter zahlen und so Einbußen bei den Bonusvergütungen wettmachen. Besonders bei Brokern und Investmentbankern sollen demnach die Grundgehälter um bis zu 50 Prozent steigen, berichtete etwa die "New York Times" am Mittwoch unter Berufung auf Insider. Auch andere Finanzhäuser wie die Schweizer Großbank UBS hatten zuvor höhere Basisgehälter angekündigt.
Die teils enormen Boni an der Wall Street waren in der Finanzkrise zusammengeschmolzen. Die US-Regierung dringt auf eine Begrenzung der Sondervergütungen. Sie gelten als Anreiz zu überzogenen Risiken und damit als eine Ursache der weltweiten Krise.
Die Citigroup suche nach wettbewerbsfähigen Gehaltsmodellen für ihre Mitarbeiter, sagte ein Banksprecher US-Medien. Zu konkreten Plänen und Zahlen äußerte er sich nicht. Die Gesamtsumme von Gehältern plus Bonuszahlungen solle nicht steigen, betonte er. An der Wall Street machten die Boni traditionell bis zu zwei Drittel der Vergütungen aus./fd/DP/sb