Leiden (aktiencheck.de AG) - Der zum europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. gehörende Flugzeugbauer Airbus hat offenbar Probleme bei der Produktion seines Großraumflugzeugs A380. Dies berichtet das "Handelsblatt" am Mittwoch in seiner Online-Ausgabe.
Demnach sind die Risse in den Tragflächen des Flugzeugs nicht auf Materialermüdung zurückzuführen. Das "Handelsblatt" beruft sich auf Programmchef Tom Williams, der das Problem mit dem Fertigungsprozess und Materialschwierigkeiten erklärte. Da es sich nicht um Ermüdungserscheinungen handle, bleibe die zugesicherte Lebensdauer von mindestens 19.000 Starts und Landungen gewährleistet.
Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA fordert, dass fast ein Drittel der Flugzeuge auf entsprechende Risse untersucht wird. Die Anweisung betrifft alle Flugzeuge, die bereits mehr als 1.300 Starts und Landungen absolviert haben, so das "Handelsblatt" weiter.
Die EADS-Aktie notierte im Frankfurter Handel zuletzt 0,25 Prozent schwächer bei 25,84 Euro. Im Xetra verlor das Papier 0,66 Prozent auf 25,76 Euro. (25.01.2012/ac/n/d)