13.01.2013 18:00
Bewerten
 (1)

Presse/Griechenland: Fast sieben Milliarden Euro Schwarzgelder ermittelt

    ATHEN (dpa-AFX) - Knapp 25.000 Griechen, die von 2009 bis 2011 große Geldbeträge ins Ausland überwiesen haben, müssen bis Ende Januar beim Finanzamt vorstellig werden. Sie werden dort die Herkunft dieser Gelder nachweisen und sie gegebenenfalls nachträglich versteuern müssen. Wie die Sonntagszeitung "To Vima" berichtete, ergab sich dies aus der Überprüfung von Überweisungen ins Ausland. Die Zeitung geht von möglichen Schwarzgeldern in Höhe von 6,9 Milliarden Euro aus.

 

    Die Inhaber der Konten wurden bereits per Einschreiben aufgefordert, sich binnen 20 Tagen zu äußern und gegebenenfalls eine ergänzende Steuererklärung nachzureichen. Sollten sich die Beträge nicht rechtfertigen lassen, werden die Kontoinhaber zur Kasse gebeten oder sie müssen sich vor der Justiz verantworten. Athen erhofft sich daraus, so "To Vima" weiter, Einnahmen von bis zu 2,5 Milliarden Euro. Das ist mehr, als die jüngste Steuerreform in diesem Jahr bringen soll./ak/DP/fn

 

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich fester -- Dow schließt im Plus -- Tsipras: Griechenland kurz vor Einigung mit Gläubigern -- Apple: Ist Beförderung von Ive sein Abschied? -- Snapchat stellt IPO in Aussicht

Deutsche Wohnen begibt neue Aktien zu je 21,50 Euro. Ölpreise drehen ins Minus. Airbus-Verwaltungsrat will CEO Enders länger verpflichten. Grünes Licht für Änderung bei Maklerprovisionen. CTS Eventim verdient zum Jahresstart deutlich mehr. US-Geschäft wird für Einzelhändler Ahold teuer - Harter Wettbewerb.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die rasende Welt der Elektroautos

Die wundersame Welt von Google

Was verdient man bei Apple?

Die größten deutschen Kapitalvernichter

10 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält

mehr Top Rankings

Umfrage

Die Schweizer Steuerverwaltung präsentiert die Namen möglicher deutscher und anderer ausländischer Steuerbetrüger im Internet. Was halten Sie von diesem Schritt?