Darmstadt (aktiencheck.de AG) - Die
Software AG soll weiterhin unabhängig bleiben.
"Wir haben nicht die geringste Absicht, unseren Anteil von 30 Prozent an der Software AG zu ändern", sagte der Vorstandsvorsitzende der Software AG Stiftung, Peter Schnell, dem "Handelsblatt" (Dienstag). "Wir sehen das als eine strategische Investition an und tasten diese daher auch nicht an", so Schnell. Zuletzt hatte es Medienberichte über angebliche Übernahmepläne des Software-Konzerns SAP AG (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) gegeben. Im Gegensatz zu anderen Stiftungen besitzt die der Software AG auch die Stimmrechte der Aktien und damit die Sperrminorität.
Insgesamt konnte sich der im TecDax notierte Konzern trotz der allgemeinen Krise sehr gut behaupten. Das Management geht für das laufende Fiskaljahr von einem Umsatzwachstum von 4 bis 8 Prozent aus, wobei die Marge bezogen auf das Betriebsergebnis (EBIT) bei 24,5 bis 25,5 Prozent liegen soll. Bislang ist das Management bei dieser Prognose geblieben. "Wir sind vorsichtiger, weil die Gesamtsituation es erfordert. Wir hoffen, dass wir ein positives Jahr haben werden, auch wenn wir nicht die Wachstumsraten der Vorjahre sehen werden", sagte der Vorstandschef der Software AG, Karl-Heinz Streibich. Im Vergleich zum Wettbewerb werde man sich aber besser schlagen.
Die Aktie der Software AG notiert aktuell mit einem Minus von 0,59 Prozent bei 47,53 Euro. (24.06.2009/ac/n/t)