Zürich (aktiencheck.de AG) - Die schweizerische Großbank
UBS AG steht Presseangaben zufolge vor einem Milliarden-Deal mit den USA.
Wie die Schweizer Zeitung "Sonntag" berichtet, will das Kreditinstitut unter dem Druck von Nationalbank und Finanzmarktaufsicht in den nächsten zwei Wochen mit den USA einen Vergleich im Volumen von 3 bis 5 Mrd. Schweizer Franken (CHF) abschließen, um mit den amerikanischen Behörden ins Reine zu kommen.
Laut der Zeitung könnte der Deal zwischen dem 1. und dem 13. Juli unterschrieben werden. Das Zeitfenster sei ideal, denn bis zum 30. Juni müssen die Amerikaner bei den Steuerbehörden wie jedes Jahr ihre ausländischen Konten deklarieren, sofern diese ein Guthaben von mehr als 10.000 Dollar aufweisen. Am 13. Juli findet die Gerichtsverhandlung über den Steuerstreit in Miami statt.
Den weiteren Angaben zufolge hofft man nun, dass bis zum 30. Juni möglichst viele Amerikaner ihre bisher vor dem Fiskus geheim gehaltenen Konti deklarieren. Auf ihrer Website fordere UBS nochmals alle Amerikaner auf, dies auch wirklich zu tun. Auch wolle die Bank von ihren Kunden die Erlaubnis, ihre Kontendaten der US-Steuerbehörde IRS zu übergeben.
Die Aktie von UBS notiert derzeit bei 13,39 CHF (+1,29 Prozent). (29.06.2009/ac/n/a)