21.01.2013 08:29
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Winterkorn sieht Volkswagen vor Bewährungsprobe

Starke vs. Schwache
VW-Chef Martin Winterkorn sieht angesichts der Marktkrise in Europa einem Pressebericht zufolge schwierigere Zeiten für den größten europäischen Autokonzern.
Volkswagen vz stehe vor einer "ernsten Bewährungsprobe", schreibe Winterkorn in einem vertraulichen Rundschreiben, berichtete "Automobilwoche" unter Berufung auf das ihr vorliegende Papier. "Die Automobilwelt teilt sich auf: in die Starken und in die Schwachen. Beide verlangen uns alles ab. Die Schwachen, weil sie versuchen, uns in ihrer Verzweiflung in einen harten Preiskampf zu ziehen. Und die Starken, weil sie uns als ihren Gegner Nummer eins auf allen Feldern verfolgen."

    Mit Blick auf die schwierige Lage in Europa schrieb Winterkorn laut Bericht, in vielen Krisenländern gebe es keine Aussicht auf schnelle Erholung. In Europa verkaufe die Marke VW aber rund ein Drittel ihrer Autos. "Und in Europa verdienen wir nach wie vor einen großen Teil unseres Geldes. Es wird allerdings immer schwieriger, diese "Ergebnisfestung" zu verteidigen."

    Die Schuldenkrise hatte den Autoabsatz in Europa 2012 auf den niedrigsten Stand seit 17 Jahren einbrechen lassen. Die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge in der Europäischen Union ging um 8,2 Prozent zurück. VW gehörte dabei noch zu den Gewinnern, das Minus lag bei nur 1,6 Prozent. Viel schlimmer erwischte es den Konzern Peugeot-Citroën (PSA), Renault und Opel. Weltweit verbuchte VW aufgrund der Stärke vor allem in China und den USA aber einen neuen Absatzrekord. Die Verkäufe stiegen auf rund 9,1 Millionen Wagen.

 Winterkorn bekräftigte, der Konzern wolle Milliarden investieren. "Wir investieren in 2013 bei der Marke Volkswagen 700 Millionen Euro mehr als im Vorjahr und übertreffen damit erstmals die Fünf-Milliarden-Euro-Grenze", schrieb er laut Blatt. Damit seien nicht nur alle wichtigen Kernprojekte gesichert, sondern es gebe auch Spielraum für zusätzliche Modelle.

Bildquellen: iStock/shaunl, iStock/RapidEye

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Volkswagen hat zu Jahresbeginn deutlich weniger Gewinn in den Büchern stehen. Die Anleger trennen sich weiter vermehrt von VW-Vorzügen.
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