Pressestimme: 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Sarrazin
"Es handele sich um eine private Angelegenheit von Herrn Sarrazin, er äußert darin seine persönliche Meinung. So lautete () die erste Stellungnahme der Bundesbank (). Eine gute Woche später beantragt diese beim Bundespräsidenten Sarrazins Abberufung. Dazwischen lagen viel Aufregung(). Doch gab es in der Zwischenzeit auch politische Akte von Bedeutung. Die Kanzlerin und zuletzt auch der Bundespräsident ließen öffentlich und mehr als deutlich erkennen, dass sie das Vorstandsmitglied Sarrazin nicht mehr für tragbar hielten, weil er das Ansehen der Bundesbank und der ganzen Republik beschädige. Damit machten sie aus einem Buch eine Staatsaffäre. Kleiner geht es in Deutschland offenbar nicht, wenn einer nachhaltig an dem Märchen rüttelt, in Sachen Einwanderung und Integration sei oder werde jedenfalls schon alles gut."/yyzz/DP/tw


