Im deutschen TV-Bereich litt die Senderkette zwischen Juli und Ende September unter den fehlenden Live-Übertragungsrechten für die Olympischen Spiele in London. Der Umsatzrückgang im Kernmarkt konnte allerdings durch die Zuwächse in den anderen Segmenten ausgeglichen werden.
ProSiebenSat1-Chef Thomas Ebeling sieht zudem für das deutsche TV-Geschäft bessere Zeiten aufziehen. Das Segment sei positiv in das vierte Quartal gestartet, sagte er am Donnerstag in München.
Das Unternehmen bestätigte zudem die Prognose für das laufende Jahr. Demnach soll der Umsatz im mittleren einstelligen Bereich zulegen. Zudem geht Ebeling davon aus, dass der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) den Vorjahreswert von 850 Millionen Euro übertreffen wird. Im dritten Quartal seien die Erlöse um sieben Prozent auf 636,9 Millionen Euro gestiegen. Der bereinigte operative Gewinn legte um zwei Prozent auf 167,3 Millionen Euro zu. Damit schnitt das von den beiden Finanzinvestoren Permira und KKR kontrollierte Unternehmen etwas besser ab als von Experten erwartet worden war./zb/kja
MÜNCHEN (dpa-AFX)