Cincinnati (www.aktiencheck.de) - Der amerikanische Konsumgüterkonzern Procter & Gamble Co. (P&G) (ProcterGamble) gab am Mittwoch bekannt, dass er seine Prognosen für das vierte Quartal nach unten korrigiert hat, was mit einem geringer als erwarteten Wachstum in entwickelten Märkten und negativen Währungseffekten zusammenhängt.
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, rechnet der Konzern für das Schlussquartal (April bis Juni) nun mit einem organischen Umsatzplus von 2 bis 3 Prozent (bisher: 4 bis 5 Prozent), einem Rückgang des Konzernumsatzes von 1 bis 2 Prozent (bisher: +1 bis +2 Prozent), einem bereinigten EPS-Ergebnis von 75 bis 79 Cents (bisher: 79 bis 85 Cents) sowie einem unbereinigten EPS-Ergebnis (inkl. Einmalertrag von 47 bis 50 Cents aus Verkauf der Snacks-Sparte) in Höhe von 1,17 bis 1,26 US-Dollar (bisher: 1,21 bis 1,32 US-Dollar). Analysten prognostizieren hier einen Gewinn pro Aktie von 82 Cents bei Umsätzen von 20,64 Mrd. US-Dollar.
Für das Geschäftsjahr 2013 geht P&G von einem organischen Umsatzplus von 2 bis 4 Prozent aus. Das bereinigte EPS-Ergebnis dürfte sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2012 unverändert entwickeln bzw. mit einer mittleren einstelligen Prozentrate steigen. Analysten stellen hier einen Gewinn pro Aktie von 4,11 US-Dollar bei Erlösen von 86,17 Mrd. US-Dollar in Aussicht.
Die Aktie von Procter & Gamble schloss gestern an der NYSE bei 62,21 US-Dollar. (20.06.2012/ac/n/a)