-->-->
02.01.2013 10:36
Bewerten
 (22)

Neues Jahr, Finanzklippe, oder was?

Prof. Otte-Kolumne

Max Otte
Zum Jahreswechsel steht der DAX nur knapp von seinen alten Höchstständen entfernt und hat im Jahresverlauf um 30 Prozent zugelegt.
Ich habe Ihnen an dieser Stelle immer wieder geschrieben, dass deutsche Aktien noch nicht zu teuer sind. Auch dann, als andere das nicht sagen wollten und sich lieber der allgemeinen schlechten Stimmung anschlossen.

Auch jetzt ist der DAX noch unterbewertet, obwohl er sich langsam einem fairen Bewertungsniveau nähert. 8000 heute sind ja viel weniger als 8000 vor 12 Jahren. Damals haben die DAX-Unternehmen weniger als halb so viel umgesetzt wie heute, weniger als halb so hohe Gewinne gemacht und weniger als halb so viel Dividenden ausgezahlt.

Unter den europäischen Indizes ist der DAX aber nach der Schweiz einer der teuerste. „Wenn schon Europa, dann auch Deutschland“, denken viele internationale Investoren. Das führt dazu, dass etwas kleinere, aber hoch solide Aktienmärkte wie Holland oder Österreich außerhalb des Interesses liegen und noch sehr billig sind. Von den Südländern wie Spanien oder Italien ganz zu schweigen.

Mit Telekom Austria (WKN: 588811) hatte ich an dieser Stelle eine Aktie erwähnt, die massiv gefallen war und nach meiner Ansicht nur noch steigen konnte. Hellenic Telecom (WKN: 903465) sind vom Tief von 1 Euro Anfang August auf mittlerweile 5 Euro gestiegen. Bei der holländischen Telekom KPN (WKN: 890963) steht eine Kurserholung noch aus.

Derzeit wird allerortens die Finanzklippe in den USA diskutiert. Finanzklippe hin, Finanzklippe her. Natürlich treten automatische Budgetbeschränkungen in Kraft, wenn sich Republikaner und Demokraten nicht einigen. Und dann wird die Regierung Obama Tricks finden, einige Ausgaben doch weiterlaufen zu lassen. Und dann geht man in die nächste Verhandlungsrunde. Es ist also nicht so sehr eine Finanzklippe, sondern eine abschüssige Ebene, die irgendwann immer steiler wird. Auch Anfang nächsten Jahres gibt es noch genug Möglichkeiten, sich zu einigen.

Die Entwicklung der Welt macht mir keine Freude. In Ägypten sehen wir jetzt das wirkliche Gesicht des „arabischen Frühlings“. Es wurden stabile, wenn auch nicht unbedingt demokratische Staaten zerschlagen um instabile, auch nicht demokratische Staaten zu schaffen. Amerikas Versuch, sich so seinen Herrschaftsbereich im Nahen Osten zu sichern, könnte böse danebengehen.

Für die Börsen habe ich allerdings keinen Grund zum Pessimismus. Es gibt noch so schöne viele billige Aktien, dass ich mich sehr darauf freue, Ihnen 2013 diese Schnäppchen, die sonst noch keiner haben will, zu präsentieren.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien einen guten Rutsch und ein gutes 2013!

Prof. Dr. Max Otte ist Herausgeber des PRIVATINVESTOR (www.privatinvestor.de) und Geschäftsführender Gesellschafter der IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH. Ziel des Instituts ist die Aktienanalyse und die Entwicklung von Aktienstrategien für Privatanleger.Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Nachrichten zu Telekom Austria AG

  • Relevant1
  • Alle1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Telekom Austria AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
19.03.2013Telekom Austria verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
19.03.2013Telekom Austria haltenDeutsche Bank AG
23.11.2012Telekom Austria buyCitigroup Corp.
15.11.2012Telekom Austria buyDeutsche Bank AG
15.11.2012Telekom Austria reduceNomura
23.11.2012Telekom Austria buyCitigroup Corp.
15.11.2012Telekom Austria buyDeutsche Bank AG
16.07.2012Telekom Austria overweightJ.P. Morgan Cazenove
18.06.2012Telekom Austria overweightJ.P. Morgan Cazenove
06.10.2011Telekom Austria buyCitigroup Corp.
19.03.2013Telekom Austria haltenDeutsche Bank AG
12.11.2012Telekom Austria neutralExane-BNP Paribas SA
18.10.2012Telekom Austria neutralCredit Suisse Group
27.09.2012Telekom Austria neutralExane-BNP Paribas SA
04.09.2012Telekom Austria holdDeutsche Bank AG
19.03.2013Telekom Austria verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
15.11.2012Telekom Austria reduceNomura
06.11.2012Telekom Austria reduceNomura
27.09.2012Telekom Austria sellGoldman Sachs Group Inc.
26.09.2012Telekom Austria sellErste Group Bank
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Telekom Austria AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->