21.06.2013 17:40
Bewerten
(0)

Prozess gegen Apple wegen E-Book-Preisabsprachen abgeschlossen

DRUCKEN
    NEW YORK (dpa-AFX) - Mehrere Wochen stritten Apple und das US-Justizministerium um den Vorwurf von Preisabsprachen im amerikanischen E-Book-Markt, jetzt ist eine New Yorker Richterin am Zug. Das US-Justizministerium bezichtigt Apple, zum Start des iPad-Tablets 2010 zusammen mit Verlagen die Preise für digitale Bücher künstlich hochgeschraubt zu haben. Während die fünf Verlagshäuser millionenschwere Vergleiche eingingen, wehrt sich Apple weiter. Der Prozess förderte einige neue Details zutage, aber kaum Anhaltspunkte, wer sich am Ende durchsetzen wird. In den Schlussplädoyers am Donnerstag bekräftigten die Seiten ihre Sicht.

    So betonte Apple, man habe keine illegalen Absprachen getroffen und im Rahmen der Gesetze gehandelt. Die Staatsanwälte hätten mit ihren Vorwürfen übers Ziel hinaus geschossen und eine Verurteilung von Apple würde als Präzedenzfall das gesamte Geschäft mit digitalen Inhalten destabilisieren. Das Justizministerium sieht sich in seinen Vorwürfen bestätigt. Mit einer Entscheidung von Richterin Denise Cote wird in den kommenden Wochen gerechnet.

    Die Ankläger mussten vor Gericht aber auch einen schmerzlichen Rückschlag hinnehmen: Eine von ihnen zitierte E-Mail des 2011 verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs, mit der sie einen unlauteren Druck auf den damaligen E-Book-Marktführer Amazon belegen wollten, stellte sich als nicht verschickter Entwurf heraus.

    Nach Darstellung des Chefs von Apples iTunes-Plattform, Eddy Cue, sperrte sich Jobs anfangs gegen den Einstieg ins Geschäft mit E-Books und lenkte erst wenige Wochen vor der iPad-Vorstellung ein. Deswegen seien die Deals mit den Verlagen unter enormem Zeitdruck ausgehandelt worden.

    Als Apple 2010 mit seinem iPad herauskam, dominierte Amazon das Geschäft mit digitalen Büchern. Der weltgrößte Online-Einzelhändler verkaufte dabei aktuelle Bestseller für seine Kindle-Lesegeräte besonders günstig zum Dumping-Preis von 9,99 Dollar. Dabei zahlte Amazon den Verlagen beim Einkauf der Titel einige Dollar pro E-Book mehr, wie aus Unterlagen zum Verfahren bekannt wurde. Die Buchbranche war dennoch unzufrieden, weil sie mit dem Verramschen ihrer Titel bei Amazon die Preisvorstellungen der Leser unter Druck sah.

    Deshalb sahen die Verlage den Markteintritt von Apple als Chance auf einen Gegenpol zu Amazon. Unter der Regie von Cue und Jobs einigte sich der Konzern mit den US-Verlagen auf ein sogenanntes "Agentur-Modell" - ähnlich der deutschen Buchpreisbindung. Dabei bestimmen die Verlage den Preis. Apple sicherte sich die übliche Kommission von 30 Prozent. Damit verdienten die Verlage zunächst zwar teilweise weniger als bei den Geschäften mit Amazon, hatten aber die Aussicht auf langfristig höhere Preise. Denn zugleich gab es eine Klausel, dass kein anderer Händler die Bücher günstiger bekommen konnte als Apple. Danach stellten sie Amazon den Unterlagen zufolge ein Ultimatum: Der Online-Händler sollte entweder auch zu einem Agentur-Modell wechseln oder länger auf neue Titel warten müssen. Amazon lenkte ein./so/das/DP/she

Nachrichten zu Apple Inc.

  • Relevant
    +
  • Alle
    +
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Warten auf iPhone X
Müder Verkaufsstart für iPhone 8? Tim Cook widerspricht
Apple-Chef Tim Cook zeigte sich vom Verkaufsstart des neuen iPhone 8 begeistert. Er widersprach damit Berichten, wonach das Interesse an dem Gerät nur gering sei.
17:02 Uhr

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Apple Inc.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
22.09.2017Apple buyNomura
19.09.2017Apple overweightMorgan Stanley
14.09.2017Apple BuyMaxim Group
14.09.2017Apple OutperformRBC Capital Markets
13.09.2017Apple OutperformBernstein Research
22.09.2017Apple buyNomura
19.09.2017Apple overweightMorgan Stanley
14.09.2017Apple BuyMaxim Group
14.09.2017Apple OutperformRBC Capital Markets
13.09.2017Apple OutperformBernstein Research
13.09.2017Apple Equal weightBarclays Capital
02.08.2017Apple HoldDeutsche Bank AG
02.08.2017Apple Equal weightBarclays Capital
11.07.2017Apple HoldDeutsche Bank AG
23.05.2017Apple neutralWells Fargo & Co
26.10.2016Apple overweightMorgan Stanley
26.07.2016Apple SellBGC Partners
29.10.2015Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.10.2014Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
10.09.2014Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Apple Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

The rise of Tiger and Dragon: Die besten Aktien aus China!

China ist das Bevölkerungsreichste Land der Erde. Mit einem zuletzt gemeldeten Wirtschaftswachstum von fast 7 % im 1. Halbjahr 2017 ist das Land auf bestem Wege, das eigene Wachstumsziel zu übertreffen. Erfahren Sie im neuen Anlegermagazin, bei welchen chinesischen Aktien vielversprechende Zukunftsaussichten bestehen und warum.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX nach Bundestagswahl etwas fester -- Dow stabil -- Rekordverlust für GroKo-Parteien -- Wem gehören eigentlich die meisten Bitcoins? -- ifo-Geschäftsklima, Tesla, E.ON, RWE im Fokus

Müder Verkaufsstart für iPhone 8? Tim Cook widerspricht. Lufthansa steigen auf höchsten Stand seit mehr als 16 Jahren. Voltabox will bei Börsengang 150 Millionen Euro erlösen. Unilever kauft südkoreanischen Kosmetikhersteller.

Top-Rankings

KW 38: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 38: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 37: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Bizarre Steuereinnahmen
Das sind die bizarrsten Steuereinnahmen der Welt
Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient
Diese Banken wurden für die Finanzkrise am härtesten bestraft
Welche Bank zahlte am meisten?
mehr Top Rankings

Umfrage

Angela Merkel kann zwar voraussichtlich vier weitere Jahre regieren - aber nur mit dem größten Verlust in der Geschichte ihrer Union. Hätten Sie sich einen neuen Kanzler gewünscht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
CommerzbankCBK100
Nordex AGA0D655
Bitcoin Group SEA1TNV9
E.ON SEENAG99
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
Lufthansa AG823212
BASFBASF11
TeslaA1CX3T
Scout24 AGA12DM8