Der geplatzte Kauf des amerikanischen Geschäfts der
Deutschen Telekom, Verluste im konzerneigenen Pensionsfonds und Abschreibungen haben den US-Telekomkonzern
AT&T tief in die roten Zahlen gedrückt. Im vierten Quartal stand ein Minus von 6,7 Milliarden
Dollar in den Büchern des Konzerns. Im Vorjahr hatte AT&T noch mehr als eine Milliarde Dollar verdient. Während die Experten mit den Kosten der am Widerstand der Kartellbehörden gescheiterten Übernahme von T-Mobile USA gerechnet hatten, kamen die anderen Milliarden-Belastungen überraschend dazu. Analysten hatten nur mit einem Minus im niedrigen dreistelligen Millionenbereich gerechnet. Beim Umsatz und Gewinn vor Sonderposten lag AT&T dagegen im Rahmen der Erwartungen.
NEW YORK (dpa-AFX)