Der schwedische Telekommunikationsausrüster
Ericsson, der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen, gab am Mittwoch bekannt, dass sein Gewinn im vierten Quartal deutlich gesunken ist, was auf geringere Ausgaben seitens Kunden in Nordamerika, schwächere Margen in Europa und eine Restrukturierungsbelastung zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit klar verfehlt.
Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich im Schlussquartal demnach auf 1,15 Mrd. Schwedische Kronen (SEK), gegenüber 4,32 Mrd. SEK im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich um 1 Prozent auf 63,67 Mrd. SEK. Analysten waren im Vorfeld von einem Nettogewinn von 4,24 Mrd. SEK und Erlösen von 67,4 Mrd. SEK ausgegangen.
Der operative Gewinn (ohne Joint Ventures) lag im Berichtszeitraum bei 4,1 Mrd. SEK (inkl. Restrukturierungsbelastung von 0,7 Mrd. SEK), im Vergleich zu 8,4 Mrd. SEK (ohne Restrukturierungsbelastungen) im Vorjahr. Die entsprechende operative Marge erreichte damit 6,4 Prozent (Vorjahr: 13,4 Prozent).
Stockholm (aktiencheck.de AG)
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