Landsberg a. Lech (aktiencheck.de AG) - Der Küchenhersteller RATIONAL AG gab am Montag bekannt, dass er im Geschäftsjahr 2011 ein Umsatzplus von 12 Prozent erreicht hat.
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, belief sich der Konzernumsatz nach vorläufigen Berechnungen auf 392 Mio. Euro. Für die 100-prozentige Umstellung des gesamten Produktportfolios auf die neuen Linien in den saisonal starken Absatzmonaten des vierten Quartals und die weltweit sehr umfassend angelegten Einführungsaktivitäten, insbesondere auch in den großen Zukunftsmärkten in Asien, Indien oder Lateinamerika, sind rund 8 Mio. Euro als Einmalkosten angefallen, die das Ergebnis des Jahres 2011 außerordentlich belasten.
Den Angaben zufolge erwartet RATIONAL entsprechend der Umsatzentwicklung und unter Berücksichtigung dieser Einmalkosten ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von circa 102 Mio. Euro (Vorjahr: 106 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 26 Prozent (Vorjahr: 30 Prozent). Eliminiert man die Einmalkosten der Produkteinführung von circa 8 Mio. Euro, so würde eine EBIT-Marge von rund 28 Prozent erreicht.
Die Aktie von RATIONAL verlor zuletzt 1,02 Prozent auf 170,60 Euro. (16.01.2012/ac/n/d)