06.07.2013 11:05
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Eurokrise sorgt wieder für Unruhe

Entwicklungen in Portugal und Griechenland machen wenig Mut.

So schnell kann es gehen. Während in den vergangenen Wochen Anleger in erster Linie das vorzeitige Ende der US-Anleihekäufe sowie die enttäuschenden Konjunkturdaten aus China auf ihrem Radar hatten, schwebt nun wieder die Euro-Staatsschuldenkrise wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Für Unruhe sorgt dabei vor allem die Regierungskrise in Portugal, wo sich bereits zwei wichtige Minister aus der Regierung verabschiedet haben. Dass Lissabon wie ursprünglich geplant Mitte 2014 dem Rettungsschirm den Rücken kehren wird, ist ebenfalls noch nicht in trockenen Tüchern. Griechenland wird es hingegen wohl nicht gelingen, die Sparvorgaben einzuhalten; ob Athen die nächste Tranche des Rettungspakets erhalten wird, steht daher noch in den Sternen. Der Militärputsch in Ägypten gegen Ex-Staatschef Mohammed Mursi drückte zuletzt zusätzlich auf die Stimmung der Anleger.

Weitere EZB-Leitzinssenkung?

Für Entspannung an den Märkten sorgte am Donnerstag hingegen EZB-Chef Mario Draghi, der den Leitzins nicht nur auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent beließ, sondern sogar eine weitere Zinssenkung in Aussicht stellte. Sollte Draghi den europäischen Schlüsselzins tatsächlich erneut nach unten schrauben, könnte der DAX trotz aller Turbulenzen durchaus noch Luft nach oben haben.

Kemal Bagci ist Derivate-Spezialist bei der RBS. In dieser Position entwickelt er strukturierte Produktlösungen, unter anderem auf Aktien- und Rohstoffmärkte. Nach seinem Studium in International Finance in Deutschland und den USA stieg er im Jahr 2005 bei der Deutschen Asset Management in London ein. Seit März 2010 ist er bei der RBS in Frankfurt tätig.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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