15.12.2012 08:46
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Fed öffnet erneut Geldschleuse

US-Notenbank könnte Jahresendrallye zusätzlich beflügeln.

Die Jahresendrallye ist in vollem Gang. Während der DAX im Laufe der Woche den höchsten Stand seit fünf Jahren erklommen hat, eilt der MDAX von einem Allzeithoch zum nächsten. Und auch der Nikkei legte in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Performance an den Tag. Der US-amerikanische Markt weist hingegen eine vergleichsweise geringe Performance auf, wenngleich er in den vergangenen Tagen deutlich mehr Fahrt aufgenommen hat. Und: Die Chancen, dass sich diese Tendenz fortsetzen wird, stehen gar nicht mal so schlecht.

US-Aktienmarkt könnte profitieren

Die möglichen Gründe: Um die Konjunktur zu beflügeln und dem Arbeitsmarkt unter die Arme zu greifen, wird die Fed vom nächsten Jahr an Staatsanleihen in Höhe von monatlich rund 45 Milliarden US-Dollar aufkaufen – und zwar zusätzlich zu dem im September beschlossenen Ankaufprogramm von Hypothekenpapieren im Wert von 40 Milliarden US-Dollar pro Monat. Zudem kündigte die Fed überraschend an, dass sie den Leitzins von 0 bis 0,25 Prozent so lange nicht erhöhen wird, bis die Arbeitslosenquote von aktuell 7,7 auf 6,5 Prozent sinkt. Sorgen bereitet zwar weiterhin der US-Haushaltsstreit – Stichwort „Fiskalklippe“ –, allerdings rechnet das Gros der Experten damit, dass die Vernunft über kurz oder lang siegen wird und sich Republikaner und Demokraten rechtzeitig einigen werden.

Die RBS zählt zu den Vorreitern im Zertifikatemarkt. Seit 1999 sind wir mit der Derivateabteilung, die für die Emission von Zertifikaten und Strukturierten Produkten verantwortlich ist, in Deutschland aktiv. Zahlreiche Innovationen im schnellwachsenden Zertifikatesegment sind auf uns zurückzuführen. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.rbs.de/markets.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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