19.01.2013 10:10
Bewerten
 (0)

Schwacher Yen, starker Nikkei?

Noch expansivere Geldpolitik könnte für Rückenwind sorgen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Japanische Yen weiter abwerten könnte, ist durchaus vorhanden. Grund: Die ohnehin schon extrem expansive Geldpolitik der Bank of Japan könnte recht zeitnah noch weiter gelockert werden. „Exporte und Produktionsleistung gehen zurück, während sich das Wirtschaftswachstum im Ausland weiterhin verlangsamt“, so Notenbankchef Masaaki Shirakawa. Vor allem der neue Ministerpräsident Shinzo Abe fordert eine noch expansivere Geldpolitik, um den Yen zu schwächen und die Wirtschaft zu beflügeln.

Kurzfristiger Kurstreiber?

Zwar könnte ein weiterer Anstieg der ohnehin schon hohen Staatsverschuldung von rund 230 Prozent des BIPs mittel- und langfristig fatale Folgen haben. Kurzfristig könnten von einer Ausweitung der Geldpolitik aber vor allem die exportlastigen Unternehmen Nippons und somit auch der Nikkei 225 profitieren.

Nikkei: 11.500er-Marke im Blick

Der japanische Aktienmarkt gehört derzeit zu den Top-Performern. Nachdem sich die Erholung nach dem 2008er-Einbruch zunächst ohnehin eher schleppend gestaltete, lief der Index dann von 2010 bis 2012 in einem abwärts gerichteten Trendkanal.

Chancen scheinen zu überwiegen

Hoffnung auf eine Trendwende keimte dann auf, als sich ein kurzfristiger, aber aufwärts gerichteter Trendkanal ausbildete. Den hat das japanische Aktienmarktbarometer jetzt zügig hinter sich gelassen und gleich auch den Abwärtskanal durchbrochen. Der Schwung ist stark, doch wie lange er noch trägt, ist noch nicht absehbar. Noch geben die gleitenden Durchschnitte positive Signale. Ein Zwischenziel vor höheren Aufgaben ist das Hoch aus dem Jahr 2010 bei etwa 11.500 Punkten. Schafft der Nikkei diese Marke, könnte noch viel Luft nach oben bestehen.

Die RBS zählt zu den Vorreitern im Zertifikatemarkt. Seit 1999 sind wir mit der Derivateabteilung, die für die Emission von Zertifikaten und Strukturierten Produkten verantwortlich ist, in Deutschland aktiv. Zahlreiche Innovationen im schnellwachsenden Zertifikatesegment sind auf uns zurückzuführen. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.rbs.de/markets.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt unter 9.000 Punkten -- 25 Banken sollen Stresstest nicht bestanden haben -- US-Börsen leicht im Plus -- Ford, BASF, Amazon, Microsoft im Fokus

Apple will Beats-Musik-App in iTunes aufgehen lassen. Deutsche Bank leidet unter Rückstellungen. S&P hebt Bonitätsnote von Zypern an. Ryanair-Chef unterschreibt für fünf weitere Jahre. FMC besorgt sich 900 Millionen US-Dollar am Bondmarkt. Chiquita lässt Fyffes-Fusion platzen. Cameron: Werden Milliarden-Rechnung aus Brüssel nicht bezahlen.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

So platzieren sich die Deutschen

Die öffentliche Verschwendung

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Verkehrsminister Dobrindt erwägt scheinbar, die Pkw-Maut vorerst nur auf Autobahnen einzuführen. Was halten Sie von diesem Rückzieher?