30.11.2012 15:16
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Winterblues oder Jahresendrallye?

Die Aktienmärkte könnten noch ein wenig Luft nach oben haben.
Kommt sie oder kommt sie nicht? Rein statistisch zumindest stehen die Chancen auf eine Jahresendrallye nicht schlecht. So stieg etwa der heimische Leitindex DAX im Dezember zwischen 1955 bis 2010 um durchschnittlich rund 2,0 Prozent – und damit so kräftig wie in keinem anderen Monat.

Mehr Chancen als Risiken

Zwar schwebt derzeit vor allem das so genannte „fiscal cliff“ in den USA wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Das Gros der Experten rechnet jedoch damit, dass der US-Kongress – nach dem üblichen politischen Gerangel – eine wirtschaftsfreundliche Lösung finden und die USA somit Anfang 2013 nicht in eine Rezession schlittern wird. Auch die jüngsten Konjunkturindikatoren aus den Vereinigten Staaten wie etwa das gestiegene Verbrauchervertrauen könnten den Märkten zum Jahresende noch einmal einen Schub verleihen. Gleiches gilt für die Daten aus dem Reich der Mitte. Und auch der Ifo-Geschäftsklimaindex weckt Hoffnungen auf eine zeitnahe konjunkturelle Besserung. Auf der anderen Seite sollte aber auch nicht vergessen werden, dass sich die Aktienmärkte in diesem Jahr bereits außerordentlich gut entwickelt haben. So machte etwa der DAX seit Jahresbeginn über 25 Prozent an Boden gut. Allzu große Risiken sollten vor allem risikoscheue Anleger daher nicht mehr eingehen.

Die RBS zählt zu den Vorreitern im Zertifikatemarkt. Seit 1999 sind wir mit der Derivateabteilung, die für die Emission von Zertifikaten und Strukturierten Produkten verantwortlich ist, in Deutschland aktiv. Zahlreiche Innovationen im schnellwachsenden Zertifikatesegment sind auf uns zurückzuführen. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.rbs.de/markets.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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