Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyseRatingInsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNews im ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

08.02.2013 16:13

Senden

ROUNDUP 2: Boeings 'Dreamliner' darf testweise starten - Airbus in Lauerstellung

Boeing zu myNews hinzufügen Was ist das?


    WASHINGTON/TOULOUSE (dpa-AFX) - Unter strengen Auflagen darf Boeings Pannenjet "Dreamliner" wieder abheben. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA erteilte am späten Donnerstag (Ortszeit) eine Genehmigung für Testflüge mit Sicherheitsauflagen. Es ist der jüngste Versuch, die Probleme mit brandgefährlichen Batterien zu ergründen. Nach den bisherigen Untersuchungen häufen sich die Zweifel an der Konstruktion der Stromspeicher. Boeing  (Boeing) -Rivale Airbus erwägt, für sein Konkurrenzmodell eine andere Technik einzusetzen.

 

    Anfang Januar hatte eine Batterie in einem am Boden stehenden "Dreamliner" in Boston Feuer gefangen. Bei einem anderen Jet in Japan hatte der Akku in der Luft zu schmoren begonnen, die Maschine musste notlanden. Die US-Sicherheitsbehörde NTSB hegt mittlerweile Zweifel an der Sicherheit der verwendeten Lithium-Ionen-Technik, die auch in Handys oder Laptops zum Einsatz kommt und dort ebenfalls schon zu Bränden geführt hatte.

 

    "Wir haben das klassische Konzept mit Nickel-Cadmium-Batterien immer parallel geprüft", sagte Airbus-Sprecher Stefan Schaffrath am Freitag der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Wenn die Untersuchung der Brandursache bei dem Boeing-Modell zu dem Schluss komme, dass die Batterietechnik noch nicht reif für den Einsatz sei, habe Airbus vor der Auslieferung der ersten Maschinen seines Konkurrenzmodells A350 genügend Zeit zum Umsteuern, erklärte er.

 

    Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hatte Mitte Januar verfügt, dass der "Dreamliner" am Boden bleiben muss, bis die Ursache für die Batterieprobleme gefunden ist. Das könnte nach Aussagen der Chefin der Sicherheitsbehörde NTSB, Deborah Hersman, noch Wochen dauern. Die beiden Behörden arbeiten parallel an dem Fall. Die Entscheidung, das Flugverbot aufzuheben, liegt aber bei der FAA.

 

    Momentan stehen die bislang ausgelieferten 50 "Dreamliner" am Boden herum. Zudem hat Boeing weitere Auslieferungen gestoppt. Die Testflüge sollen nun dazu dienen, Daten über die Batterien und die elektrischen System zu sammeln, wie die FAA erklärte. Es gebe aber eine Reihe von Sicherheitsauflagen: Die Flüge dürften etwa nur in bestimmten Zonen über unbesiedeltem Gebiet stattfinden.

 

    Die NTSB-Experten der Sicherheitsbehörde NTSB waren auf Kurzschlüsse in einer der Unglücksbatterien gestoßen. Sie wissen nur noch nicht, warum es dazu kam. Denkbar ist ein Fehler beim Laden, ein falsches Design oder Herstellungsprobleme. "Wir schauen uns genau an, was bei der Untersuchung herauskommt", sagte der Airbus-Sprecher.

 

    Der neue europäische Großraumjet A350 soll Mitte des Jahres erstmals abheben. Die erste Auslieferung ist für die zweite Jahreshälfte 2014 vorgesehen. Die bislang eingeplanten Lithium-Ionen-Batterien stammen allerdings von einem anderen Hersteller als beim "Dreamliner", wie der Firmensprecher erklärte.

 

    Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hatte die Lithium-Ionen-Technik noch im März 2012 als nicht hinreichend ausgereift erachtet, um sie in ihre Standards aufzunehmen. Derartige Batterien dürfen aber unter einer Sondergenehmigung eingesetzt werden, wie ein EASA-Sprecher erläuterte. Nach Informationen des "Wall Street Journal" arbeitet Boeing bereits an einem neuen Batterie-Design, um das Risiko eines Brandes zu minimieren.

 

    Nach dem Flugverbot müssen sich Fluggesellschaften auf eine verspätete Auslieferung ihrer bestellten "Dreamliner" einstellen. Boeing habe die für April und Juni geplanten Auslieferungen in Frage gestellt, teilte der norwegische Billigflieger Norwegian Air Shuttle am Freitag mit. Anstelle des neuen Modells wollen die Norweger im Falle einer Verspätung andere Langstreckenflugzeuge leasen./das/stw/bbi/DP/jha

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Erwartungen übertroffen
Betriebsrenten bremsen Flugzeugbauer Boeing
Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing ist trotz der reißenden Nachfrage nach seinen Verkehrsfliegern mit weniger Gewinn ins Jahr gestartet. » mehr
24.04.14
Boeing Reports No New Plane Orders, or Cancellations, This Week (EN, MotleyFool)
24.04.14
The Boeing Company's Earnings Will Keep Flying High (EN, MotleyFool)
24.04.14
How Will This 'Buy' Rating Affect Boeing (BA) Stock Today? (EN, TheStreet.com)
24.04.14
Operating Earnings Rise 12% at Boeing (EN, New York Times)
23.04.14
Boeing Soars Above a Lackluster Dow Today (EN, MotleyFool)
23.04.14
Pension Costs Hurt Boeing Profit (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
23.04.14
Boeing Results Get Boost From Increase in Commercial Jet Production (EN, TheStreet.com)
23.04.14
Jim Cramer Breaks Down Procter & Gamble (PG), Boeing (BA), Dow Chemical (DOW) Earnings (EN, TheStreet.com)
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Boeing Co.

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
17.12.13Boeing kaufenDeutsche Bank AG
13.11.13Boeing kaufenBernstein
26.09.13Boeing kaufenCitigroup Corp.
16.08.13Boeing kaufenDeutsche Bank AG
22.07.13Boeing kaufenDeutsche Bank AG
17.12.13Boeing kaufenDeutsche Bank AG
13.11.13Boeing kaufenBernstein
26.09.13Boeing kaufenCitigroup Corp.
16.08.13Boeing kaufenDeutsche Bank AG
22.07.13Boeing kaufenDeutsche Bank AG
10.05.13Boeing haltenSociété Générale Group S.A. (SG)
08.01.13Boeing haltenUBS AG
08.01.13Boeing haltenBB&T Capital Markets
18.12.12Boeing neutralUBS AG
10.12.12Boeing neutralUBS AG
17.01.13Boeing verkaufenBB&T Capital Markets
25.10.12Boeing sellSociété Générale Group S.A. (SG)
13.09.12Boeing sellSociété Générale Group S.A. (SG)
26.07.12Boeing sellSociété Générale Group S.A. (SG)
18.07.12Boeing sellSociété Générale Group S.A. (SG)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Boeing Co. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen