23.04.2012 16:23
Bewerten
(0)

ROUNDUP 2: Bundesregierung und Post klagen gegen EU-Subventionsentscheid

    BONN/LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Bundesregierung und die Deutsche Post haben gegen die Entscheidung der EU-Kommission auf Rückzahlung von Staatshilfen Klage eingereicht. Beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg seien zwei Klagen eingegangen, bestätigte ein Sprecher des Gerichts am Montag. Das hatte zuvor auch die "Financial Times Deutschland" (FTD) berichtet. Die EU-Kommission hat die Bundesregierung aufgefordert, zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro zurückzuzahlen, weil der Konzern zu viel Geld aus dem Bundeshaushalt erhalten haben soll.

 

    Nach Feststellung der Brüsseler Wettbewerbshüter geht es um zu hohe Staatshilfen bei Beamtenpensionen nach der Privatisierung der früheren Bundespost zugunsten des Bonner Konzerns. Post-Vorstandschef Frank Appel hält die Entscheidung für ungerechtfertigt.

 

    Die Klage hat für den Beschluss keine aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass die Post in den nächsten Monaten einen noch nicht feststehenden Betrag an die Bundeskasse überweisen muss. Über die genaue Höhe werde derzeit noch zwischen EU-Kommission, Bundesregierung und Post verhandelt, sagte Post-Sprecher Dirk Klasen in Bonn. Die Post rechne mit einem Betrag "am unteren Ende der Spanne", die von Brüssel angesetzt wurde.

 

    Die juristische Auseinandersetzung dürfte mehrere Jahre dauern. Bei einem Klageerfolg wird die Post das strittige Geld wieder mit Zinsen zurückerhalten. Das geschah in einem ähnlichen Beihilfestreit mit Brüssel bereits vor einigen Jahren, aus dem die Post schließlich als Sieger hervorging.

 

    Nach Angaben des EU-Gerichts hat die Bundesrepublik bereits am 30. März eine Nichtigkeitsklage gegen den Beschluss der Kommission eingereicht (Rechtssache T-143/12). Die Deutsche Post AG habe ihre Klage am 4. April beim Gericht eingereicht (Rechtssache T-152/12). Details dazu würden in sechs bis acht Wochen Amtsblatt veröffentlicht./ba/mt/DP/she

 

Anzeige

Nachrichten zu Deutsche Post AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Post AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
18.07.2017Deutsche Post buyDeutsche Bank AG
12.07.2017Deutsche Post buyDeutsche Bank AG
27.06.2017Deutsche Post market-performBernstein Research
26.06.2017Deutsche Post overweightBarclays Capital
20.06.2017Deutsche Post kaufenDZ BANK
18.07.2017Deutsche Post buyDeutsche Bank AG
12.07.2017Deutsche Post buyDeutsche Bank AG
26.06.2017Deutsche Post overweightBarclays Capital
20.06.2017Deutsche Post kaufenDZ BANK
15.06.2017Deutsche Post buyDeutsche Bank AG
27.06.2017Deutsche Post market-performBernstein Research
24.05.2017Deutsche Post NeutralJP Morgan Chase & Co.
12.05.2017Deutsche Post NeutralJP Morgan Chase & Co.
12.05.2017Deutsche Post HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
11.05.2017Deutsche Post HaltenIndependent Research GmbH
11.05.2017Deutsche Post ReduceKepler Cheuvreux
09.05.2017Deutsche Post ReduceKepler Cheuvreux
09.03.2017Deutsche Post UnderperformCredit Suisse Group
09.11.2016Deutsche Post UnderperformCredit Suisse Group
30.09.2016Deutsche Post UnderperformCredit Suisse Group

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Post AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich leichter -- Dow verliert -- VW-, Daimler-, BMW-Aktien verlieren kräftig: Deutsche Autoindustrie soll sich abgesprochen haben -- BYD, Tesla, Microsoft, eBay im Fokus

Siemens und Bombardier verhandeln über Eisenbahn-Joint Venture. Gazprom darf mehr Gas nach Deutschland pumpen. S&P stellt Griechenland bessere Bonität in Aussicht. Apple will mit Chinesen Autobatterien bauen: Unerwartete Konkurrenz für Tesla? Bill Gross warnt vor einem möglichen Wirtschaftskollaps. Warum Exxon jetzt plötzlich zum Umweltfreund wird. Bitcoin zurück auf Rekordkurs. General Electric verdient im zweiten Quartal weniger. Erneuter Ether-Diebstahl schreckt die Branche auf.

Top-Rankings

KW 29: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Sorglos die Koffer packen
In diesen europäischen Ländern kommt man voll auf seine Kosten
KW 28: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Die ärmsten Länder der EU
Hier ist das BIP schlechter als im Durchschnitt
Vor diesen Berufen macht die Digitalisierung keinen Halt
Diese Jobs sind besonders stark bedroht
Diese Millionenbeträge verdienten die Sport-Stars in 2017
Diese Profis konnten ihren Kontostand 2017 deutlich verbessern
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt eine Obergrenze für Flüchtlinge weiter ab. Sind Sie für eine solche Grenze?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
BMW AG519000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
BASFBASF11
Allianz840400
E.ON SEENAG99
CommerzbankCBK100
TeslaA1CX3T
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Siemens AG723610
adidas AGA1EWWW
Amazon906866