15.01.2013 15:41
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ROUNDUP 2: Eon bei Verkauf von Beteiligungen für 15 Milliarden am Ziel

    DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Eon -Chef Johannes Teyssen ist bei der Milliarden-Euro-Schlankheitskur für den Energieriesen vorzeitig am Ziel. Mit dem Verkauf einer Beteiligung in der Slowakei hat der Konzern das vor gut zwei Jahren verkündete Ziel erreicht, sich von Anteilen im Gesamtwert von 15 Milliarden Euro zu trennen. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. Die Erlöse fließen in den Schuldenabbau und in neue Investitionen in außereuropäischen Wachstumsmärkten wie Russland oder Brasilien. Zudem sollen Energiewendeprojekte wie der Offshore-Windpark Amrumbank nordwestlich von Helgoland vorangetrieben werden.

 

    Das 15-Milliarden-Ziel sei deutlich früher als ursprünglich geplant umgesetzt worden, sagte der Sprecher. Ursprünglich wollte Eon das Verkaufsprogramm erst Ende des Jahres abschließen. Der Schuldenstand sank von rund 45 Milliarden Euro Ende 2010 beim Start des Programms auf zuletzt 35,6 Milliarden Euro Ende September 2012. Für den Abbau von 6000 Eon-Stellen in Deutschland wurde mit dem Betriebsrat ein Sozialplan vereinbart.

 

    Eon bekommt für die Beteiligung am slowakischen Energieunternehmen Slovensky Plynarensky Priemysel (SPP) rund 1,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Der Käufer, das tschechische Energieunternehmen Energeticky a Prumyslovy Holding (EPH), übernimmt dafür den 24,5-prozentigen Anteil. Eon ist seit dem Jahr 2002 zusammen mit dem französischen Konkurrenten GDF Suez indirekt an SPP beteiligt. Der Verkauf soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.

 

    Ende 2010 hatte Eon bereits für 3,4 Milliarden Euro seinen Anteil am russischen Gazprom (Gazprom (Spons ADRs))-Konzern verkauft. Im Frühjahr 2011 folgte das Eon-Stromnetz in Großbritannien für rund 4,8 Milliarden Euro. Das 12.000 Kilometer lange Eon-Gasnetz in Deutschland und Nachbarländern ging Mitte 2012 für über drei Milliarden Euro an Finanzinvestoren. Angesichts des Atomausstiegs in Deutschland stieg Eon auch aus Beteiligungen in England und einem Projekt in Finnland aus. Die Düsseldorfer verkauften zudem zum Jahresende 2012 die Mehrheit an der Abfalltochter "Energy from waste"./rs/stw/DP/stb

 

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